Serpil oder Ulf – wer wird unser Spitzenkandidat für die Landtagswahlen 2027?
Jetzt müssen alle SPD-Mitglieder auch wirklich an der Wahl teilnehmen.
Bei der gut besuchten Vorstellung der beiden Bewerbungen für die Spitzenkandidatur zur Landtagswahl 2027 kommt es jetzt auf jedes einzelne Mitglied an. Auf der Versammlung in Elmshorn, die von der Vizepräsidentin des Landtages und Elmshorner SPD-Ortsvorsitzenden Beate Raudies souverän geleitet wurde, hatten Ulf und Serpil vielfältige Gelegenheit, sich persönlich vorzustellen und vieles deutlich zu machen, was die Mitglieder bisher noch nicht so genau wussten – zu ihrem Herkommen, ihrer Ausbildung und bisherigen Tätigkeiten.

Serpil und Ulf erklärten sich auch zu ihren politischen Plänen und Schwerpunkten sowie zu den Wegen, wie sie die SPD in Schleswig-Holstein wieder stark machen und dafür sorgen wollen, dass das Land unter einer SPD-Führung wieder besser regiert wird. Beide machten dabei nicht nur programmatische Aussagen in ihren Vorstellungsreden, sondern beantworteten auch zahlreiche Fragen aus der Zuhörerschaft zu allen politischen Themenbereichen.

Allen ist klar: Trotz der aktuellen Zweidrittelmehrheit im Landtag für CDU und Bündnis 90/Die Grünen kann sich vieles verändern – die Wählerschaft ist in Bewegung. Im Vergleich der Landtagswahl vom 8. Mai 2022 mit der letzten bekannten Umfrage vom 22. Januar 2025 hat die CDU 4,4 Prozentpunkte verloren und liegt wieder unter 40 Prozent. Die Grünen haben 5,3 Prozentpunkte eingebüßt und liegen mit 13 Prozent wieder drei Prozent hinter der SPD. Die SPD kommt laut den Umfragen 2025 auf dasselbe Ergebnis wie bei der Wahl vor drei Jahren, nämlich auf 16 Prozent. Der SSW gewinnt leicht hinzu (plus 0,3 Prozent) und liegt mit 6 Prozent vor der FDP, die 2,4 Prozent verliert und mit 4 Prozent dem Landtag nicht mehr angehören würde. Das große Problem bleibt die AfD, die 9,6 Prozentpunkte dazugewinnt und mit 14 Prozent noch vor den Grünen liegen würde.

Damit sind die Wahlen in zwei Jahren noch völlig offen. Jetzt müssen sich nicht nur die beiden Bewerbungen um die Spitzenkandidatur bewähren, sondern die SPD insgesamt muss sich gewaltig anstrengen – mit allen Mitgliedern, den Genossinnen und Genossen in der Kommunalpolitik sowie mit Freundinnen, Freunden und Verbündeten. Es liegt an uns allen, jetzt Leidenschaft, Kampfesmut und Überzeugungskraft zu entwickeln, um die AfD zurückzudrängen, die schwarz-grüne Regierung abzulösen und eine bessere Regierung für Schleswig-Holstein zu bilden.
Der erste Schritt ist nun klar: Informiert euch, entscheidet euch und gebt eure Stimme ab! Es müssen mindestens 20 Prozent aller Mitglieder abgestimmt haben, damit der Mitgliederentscheid gültig wird. Und je mehr Mitglieder teilnehmen, desto überzeugender ist das Zeichen: Wir wollen, dass es wieder besser wird – für die Menschen in unserem schönen Bundesland.
