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Ulf Kämpfer: Bildung muss wieder an erster Stelle stehen

Zu den Pisa-Ergebnissen erklärt der SPD-Landesvorsitzende und Spitzenkandidat zur nächsten Landtagswahl, Ulf Kämpfer:

„Die PISA-Studie zeigt das ganze Ausmaß der Bildungsmisere in Deutschland. Gerade wenn die Leistungen weiter zurückgehen, muss Bildung höchste Priorität haben. Jetzt braucht es eine gezielte Förderung von Kindern mit Lernrückständen und ausreichend gut ausgebildetes Personal an unseren Schulen.

Dass Bildung kein Schicksal ist, zeigt Hamburg. Trotz sozial herausfordernder Rahmenbedingungen hat die Hansestadt ihre Leistungen stabilisiert und teilweise sogar verbessert. Hamburg hat Schleswig-Holstein in den vergangenen Bildungsrankings deutlich hinter sich gelassen. Das zeigt, dass Bildungserfolg gestaltbar ist, wenn die Politik klare Ziele verfolgt und die richtigen Prioritäten setzt.

Daniel Günthers bildungspolitischer Ehrgeiz hat sich mit der Rückkehr zu G9 erschöpft. Vom Ministerpräsidenten ist zu den großen bildungspolitischen Herausforderungen nichts mehr zu hören. Dabei gibt es in Schleswig-Holstein viel zu tun. Das zeigt allein die Schulabbrecherquote, die innerhalb weniger Jahre von rund sieben auf elf Prozent gestiegen ist. Schleswig-Holstein braucht gerade jetzt politische Führung, gezielte Investitionen und einen klaren Plan, damit alle Kinder sicher lesen, schreiben und rechnen lernen.“

 

Quelle: SPD Schleswig-Holstein