SPD-Bundestagsfraktion · 24. Juni 2026 · Nr. 109/2026 · Landwirtschaft · Ernährung und Heimat · Gesundheit · Bildung ·
Die SPD-Bundestagsfraktion hat ein Positionspapier [1] beschlossen, das
konkrete Maßnahmen für einen besseren Kinder- und Jugendschutz sowie eine
stärkere und ressortübergreifende Präventionspolitik fordert. Ziel ist es,
gesundheitliche Risiken frühzeitig zu reduzieren, Familien zu entlasten und
allen Kindern und Jugendlichen faire Chancen auf ein gesundes Aufwachsen zu
ermöglichen.
Serdar Yüksel, Berichterstatter der AG Gesundheit:
„Das Positionspapier enthält Forderungen zur Förderung gesunder Ernährung, zur Reduzierung des Zuckerkonsums, zum besseren Schutz vor Alkohol, Nikotinprodukten und Energy-Drinks sowie zur Stärkung der psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen. Zudem sprechen wir uns für sichere digitale Räume, eine altersgerechte Medienbildung und den Ausbau von Bewegungs- und Präventionsangeboten aus.“ */Truels Reichardt/*/, Berichterstatter der AG Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend:/ „Prävention muss dort ansetzen, wo Kinder und Jugendliche Schaden nehmen: bei Getränken mit viel Koffein und viel Zucker, bei frühem Alkoholkonsum oder beim Passivrauchen im Auto. Ein Mindestalter für Energydrinks, eine Herstellerabgabe für zuckergesüßte Getränke zur Zuckerreduktion, die Abschaffung des begleiteten Trinkens und ein Rauchverbot in geschlossenen Fahrzeugen, sobald Kinder oder Schwangere mitfahren, sind Maßnahmen, die sofort wirken. Die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen hat Vorrang vor den Interessen der Lebensmittelindustrie.“
