Zu den aktuellen Medienberichten über die anstehende Sperrung der Bahnlinie Kiel-Lübeck erklärt der Spitzenkandidat der SPD, Ulf Kämpfer:
„Mit gerade einmal fünf Tagen Vorlauf kommt die Nachricht, dass die Bahnstrecke zwischen den beiden größten Städten Schleswig-Holsteins für fünf Wochen gesperrt wird.
So kurzfristige Sperrungen gehen generell nicht, weil sie Pendlern keine Chance zur Vorbereitung lassen. Sie gehen aber erst recht nicht, wenn gleichzeitig die B76 zwischen Plön und Preetz voll gesperrt ist und für Autofahrerinnen und Autofahrer nur eine extrem lange Umleitung zur Verfügung steht.
Laut Presseberichten verweist Erixx auf die Deutsche Bahn, von der es bislang aber keine Informationen gibt. Doch wo ist eigentlich das Land? Die Landesregierung bestellt den Regionalverkehr in Schleswig-Holstein. Wie kann es sein, dass solche Sperrungen so schlecht aufeinander abgestimmt werden?
Man muss sich inzwischen fragen: Was macht der Verkehrsminister eigentlich beruflich? Dafür zu sorgen, dass solche Situationen gar nicht erst entstehen, ist im Zweifel Aufgabe des Verkehrsministeriums und der Nah.SH. Das unterstreicht noch einmal, wie dringend wir endlich ein vernünftiges Baustellenmanagement im Land brauchen.“
Quelle: SPD Schleswig-Holstein

