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Bundesweit Bezahlbares Azubi-Wohnen

SPD-Bundestagsfraktion · 14. Oktober 2026 · Nr. 178/2026 · Wohnen · Stadtentwicklung · Bauwesen und Kommunen · Haushalt

Bezahlbarer Wohnraum ist eine der wichtigsten Voraussetzung dafür, dass
junge Menschen eine Ausbildung beginnen und erfolgreich abschließen können.
Derzeit fehlen zehntausende Wohnplätze für Auszubildende. Das am 14.
Oktober in Berlin vorgestellte neue Bundesberatungsnetzwerk Azubi-Wohnen
bündelt künftig Beratung und Erfahrung, vernetzt relevante Akteure und
unterstützt dabei, bedarfsgerechte Angebote vor Ort zu entwickeln.

Hendrik Bollmann, wohnungspolitischer Sprecher/:

„Mit der neuen Anlaufstelle für Azubi-Wohnen wird ein wichtiges Signal gesetzt. Bezahlbarer Wohnraum ist eine zentrale Voraussetzung, um junge Menschen für Ausbildung und Studium zu gewinnen und die Fachkräftesicherung voranzubringen. Ohne Wohnraum können Stellen nicht nachbesetzt werden, was unserer Volkswirtschaft nachhaltig schadet. Denn Wohnen darf kein Stoppsignal auf dem Weg zum Traumjob oder Wunschstudium sein. Und Bildungschancen dürfen nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen. Gerade junge Menschen brauchen faire Chancen – auf gute Bildung, ein selbstbestimmtes Leben und gesellschaftliche Teilhabe.“

Ruppert Stüwe, zuständiger Berichterstatter im Haushaltsausschuss:

„Eine bezahlbare Wohnung zu finden, ist für viele Auszubildende eine Riesenherausforderung. Anders als bei den Studierendenwerken gibt es für das Auszubildendenwohnen keine etablierten Strukturen. Wir bündeln deshalb die Beratungskompetenzen zum Azubi-Wohnen mit einer neuen Anlaufstelle auf Bundesebene. Der Bundestag stellt dafür im Bauhaushalt seit 2025 jährlich 300.000 Euro bereit. Auch der Regierungsentwurf für den Bundeshaushalt 2027 und den Finanzplan bis 2030 sehen weitere Mittel für die Beratung vor. Damit schaffen wir ein verlässliches Beratungsangebot bis 2029.“

Heike Heubach,, zuständige Berichterstatterin/:

„Gutes Azubi-Wohnen muss sich an der Lebensrealität junger Menschen orientieren. Deshalb müssen wir beim Azubi-Wohnen Versorgung und Unterstützung zusammendenken. Junge Menschen haben unterschiedliche Bedürfnisse: Minderjährige brauchen andere Angebote als internationale Auszubildende oder Azubis mit Kind. Mit dem Bundesberatungsnetzwerk schaffen wir eine Struktur, die diese Unterschiede berücksichtigt, gute Lösungen sichtbar macht und Kommunen, Betriebe und Träger dabei unterstützt, passende Angebote vor Ort auf den Weg zu bringen.“

→ Vollständige Pressemitteilung auf spdfraktion.de