Ulf Kämpfer, SPD-Landesvorsitzender und Spitzenkandidat für die Landtagswahl 2027, warnt vor den energiepolitischen Vorhaben von Bundeswirtschaftsministerin Reiche und deren Folgen für die Erneuerbarenbranche in Schleswig-Holstein:
„Frau Reiche setzt mit ihren Plänen Teile der Erneuerbarenbranche in Schleswig-Holstein einem existenzgefährdenden Risiko aus. Als Bundeswirtschaftsministerin trägt sie zentrale Verantwortung für das Gelingen der Energiewende. Wer fossile Energieträger stärkt und zugleich kleinere und dezentrale Erzeuger zusätzlich belastet, setzt die völlig falschen Prioritäten. Natürlich müssen wir darüber reden, wie wir die Energiewende effizienter und bezahlbarer machen. Das kann aber nur gemeinsam mit den Beteiligten und nicht gegen sie umgesetzt werden.
Für Schleswig-Holstein steht dabei besonders viel auf dem Spiel. Wind und Solar sind längst ein tragender Pfeiler unserer Energieversorgung und unserer regionalen Wertschöpfung. Sie sichern Arbeitsplätze, bringen Investitionen in die Regionen und schaffen Einnahmen für die Kommunen. Gerade deshalb ist es falsch, Bürgerwindparks und kleinere Erzeuger mit neuen wirtschaftlichen Risiken zu belasten.
Die Union hat schon einmal beim Ausbau der Erneuerbaren auf die Bremse getreten. Diesen Fehler sollte sie nicht wiederholen. Schleswig-Holstein braucht verlässliche Rahmenbedingungen für erneuerbare Energien. Frau Reiche sollte die Energiewende voranbringen und nicht gerade dort schwächen, wo sie besonders erfolgreich ist.“
Quelle: SPD Schleswig-Holstein

