Anlässlich der heutigen Präsentation der Ansiedlungsstrategie der Landesregierung erklärt der SPD-Landesvorsitzende und Spitzenkandidat für die Landtagswahl 2027, Ulf Kämpfer:
“Als Daniel Günther 2017 Ministerpräsident wurde, verzeichnete Schleswig-Holstein noch 153 Unternehmensansiedlungen. Danach ging es deutlich bergab. 2024 waren es nur noch 74 und damit weniger als halb so viele wie 2017. 2025 gab es zwar eine Erholung auf 96 Ansiedlungen, vom früheren Niveau ist das Land aber noch immer weit entfernt.
Dazu kommt Northvolt. Noch in der Ansiedlungsbilanz 2024 hing ein Großteil der neuen Arbeitsplätze an diesem einen Projekt. Nach der Insolvenz des schwedischen Mutterkonzerns ist die Zukunft des Standorts bis heute nicht endgültig geklärt. Aus einer groß gefeierten Ansiedlung für eine ganze Region ist ein Unsicherheitsfaktor geworden.
Vor dem Hintergrund dieser Bilanz ist eine Überarbeitung der Ansiedlungsstrategie bitter nötig. Genauso angebracht ist aber Skepsis, ob sie am Ende tatsächlich hält, was Wirtschaftsminister Madsen verspricht. Nach den Erfahrungen der vergangenen Jahre zählen keine großen Ankündigungen mehr. Am Ende kommt es einzig und allein darauf an, ob tatsächlich mehr Unternehmen nach Schleswig-Holstein kommen, hier investieren und dauerhaft Arbeitsplätze schaffen. Auch künftig wird sich die Landesregierung daran messen lassen müssen!”
Quelle: SPD Schleswig-Holstein

