Zur heutigen Pressekonferenz von Bildungsstaatssekretär Tobias von der Heide zur datengestützten Schulentwicklung erklärt Ulf Kämpfer, SPD-Landesvorsitzender und Spitzenkandidat für die Landtagswahl 2027:
„Datengestützte Schulentwicklung ist natürlich richtig. Wir müssen wissen, wo Kinder beim Lesen, Schreiben und Rechnen stehen. Aber wer immer genauer misst, wo die Probleme liegen, muss aus diesen Erkenntnissen auch Konsequenzen ziehen. Daten ersetzen keine Förderung.
Die Entwicklung der vergangenen Jahre zeigt, wie dringend das ist. Seit Daniel Günther 2017 Ministerpräsident wurde, ist der Anteil junger Menschen, die die Schule ohne regulären Schulabschluss verlassen, von rund sieben auf rund elf Prozent gestiegen. Damit startet heute mehr als jeder zehnte junge Mensch ohne regulären Schulabschluss ins weitere Leben.
Inzwischen hatten zwei von Daniel Günther geführte Landesregierungen fast ein Jahrzehnt Zeit, diese Entwicklung umzukehren. Gelungen ist das nicht. Umso wichtiger ist, dass datengestützte Schulentwicklung nicht beim Erheben und Auswerten von Zahlen stehen bleibt.
Wenn Daten Förderbedarfe sichtbar machen, muss daraus konkrete Förderung folgen. Dafür brauchen unsere Schulen die notwendigen Angebote, ausreichend Zeit und die entsprechenden personellen Ressourcen!“
Quelle: SPD Schleswig-Holstein

