SPD-Bundestagsfraktion · 30. Juli 2026 · Nr. 135/2026 · Bildung · Familie · Senioren · Frauen und Jugend
-Menschen. Die überraschende Kündigung der Bundesförderung bedroht
diese wichtige Arbeit. Statt bewährte Strukturen zu schwächen, braucht es
jetzt Verlässlichkeit und Perspektiven.
Felix Döring,, zuständiger Berichterstatter:
„*Das Jugendnetzwerk Lambda e.V. begleitet und berät seit Jahrzehnten junge LSBTIQ*-Menschen. Die überraschende Kündigung der Bundesförderung bedroht diese wichtige Arbeit. Statt bewährte Strukturen zu schwächen, braucht es jetzt Verlässlichkeit und Perspektiven.* „Seit 1990 wird das Jugendnetzwerk Lambda e.V. aus Mitteln des Kinder- und Jugendplans des Bundes gefördert. Das Netzwerk berät bundesweit junge LSBTIQ*-Menschen, schafft Räume für Vernetzung und Austausch, vertritt ihre Interessen und verleiht ihren Anliegen eine Stimme. Der Bedarf an diesen Angeboten und die Nachfrage nach Beratung steigen kontinuierlich. Umso unverständlicher ist es, dass das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) dem Jugendnetzwerk Lambda e.V. völlig überraschend die Rahmenvereinbarung zum Jahresende gekündigt hat. Mit der Kündigung droht dem Netzwerk der Verlust seiner finanziellen Grundlage. Gerade in einer Zeit, in der Queerfeindlichkeit und gesellschaftliche Polarisierung zunehmen, braucht es starke und verlässliche Strukturen für junge LSBTIQ*-Menschen und nicht deren Schwächung. Die Kündigung sendet deshalb das völlig falsche Signal und gefährdet eine seit Jahrzehnten etablierte und unverzichtbare Arbeit. Wir fordern das BMBFSFJ auf, die Kündigung zurückzunehmen und gemeinsam mit dem Jugendnetzwerk Lambda e.V. eine tragfähige Perspektive für die Fortsetzung dieser wichtigen Arbeit zu entwickeln.“
