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Ulf Kämpfer: Keine Kürzungen auf dem Rücken Alleinerziehender und ihren Kindern

Zum Kürzungsvorschlag von Frau Prien beim Unterhaltsvorschuss erklärt der Landesvorsitzende und Spitzenkandidat der SPD zur nächsten Landtagswahl, Ulf Kämpfer: 

 “Wenn Frau Prien den Unterhaltsvorschuss mit dem 16. Geburtstag beendet, dann bestraft sie nicht die säumigen Unterhaltspflichtigen, sondern Alleinerziehende und ihre Kinder, die ohnehin schon unter großem Druck stehen. Wer sich vor Unterhaltszahlungen drückt, muss stärker in die Pflicht genommen werden. Nicht die Kinder sind das Problem, sondern die Erwachsenen, die sich ihrer Verantwortung entziehen.

Der Staat darf sich nicht aus seiner unterstützenden Rolle gegenüber Familien zurückziehen. Dieser Vorschlag muss vom Tisch. Er ist sozial falsch und auch politisch gleich in mehrfacher Hinsicht ein völlig falsches Signal.”

Quelle: SPD Schleswig-Holstein