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Zum IDAHOBIT am 17. Mai: Queere Rechte verteidigen – Demokratie stärken

Anlässlich des Internationalen Tages gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transfeindlichkeit (IDAHOBIT) am 17. Mai erklären der SPD-Landesvorsitzende Ulf Kämpfer und die Landesvorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft SPDqueer Schleswig-Holstein Christiane Buhl und Carol Kleinke:

Ulf Kämpfer:

„Der IDAHOBIT ist mehr als ein Aktionstag. Er ist politischer Auftrag, jeden Tag für queere Rechte einzustehen. Noch immer erleben Menschen Diskriminierung, Bedrohung und Gewalt, weil sie lieben, wen sie lieben, oder leben, wie sie leben. Das widerspricht allem, wofür wir als Sozialdemokratie stehen.

Die Angriffe auf Christopher Street Days nehmen zu. Wenn CSDs nur noch unter starkem Polizeischutz stattfinden können, ist das ein Alarmsignal. Wer queere Menschen angreift oder ihre Rechte relativiert, greift unsere Demokratie an. Wir halten dagegen: Mit konkreter Politik für Akzeptanz und gegen Diskriminierung. Dazu braucht es verlässliche  Unterstützung queerer Projekte und eine Bildungspolitik, die Vielfalt sichtbar macht.“

Christiane Buhl und Carol Kleinke:

„Queere Menschen sind keine Randgruppe. Sie stehen in die Mitte unserer Gesellschaft. Als Kolleg*innen, Nachbar*innen, Freund*innen, als Teil unserer Familien. Unsere Stärke liegt in unserer Vielfalt. Solidarität heißt, nicht nur mitzufühlen, sondern Haltung zu zeigen. Vor allem, wenn Hass und Ausgrenzung wieder salonfähig gemacht werden sollen.“

Der 17. Mai erinnert uns daran: Menschenrechte gelten für alle an jedem Tag. Wir stehen an der Seite der queeren Community in Schleswig-Holstein und darüber hinaus. Nicht aus Symbolik, sondern aus Überzeugung.“

Anlässlich des IDAHOBIT haben Kämpfer, Buhl und Kleinke gemeinsam die Regenbogenflagge vor der SPD-Landesgeschäftsstelle in Kiel gehisst.

Quelle: SPD Schleswig-Holstein