Zum Inhalt springen
Home » Mehr Palla als Günther – Marschbahndialog auf Sylt ist ein wichtiges Signal für die Westküste

Mehr Palla als Günther – Marschbahndialog auf Sylt ist ein wichtiges Signal für die Westküste

Zum heutigen Marschbahndialog auf Sylt erklärt der Landesvorsitzende der SPD Schleswig-Holstein Ulf Kämpfer:

„Der Marschbahndialog auf Sylt ist ein wichtiges Signal: Endlich bewegen sich Land, Bund und Deutsche Bahn gemeinsam. Dass es jetzt einen konkreten Fünf-Punkte-Plan gibt, ist vor allem das Verdienst all derjenigen, die seit vielen Jahren nicht lockergelassen haben: der Pendlerinitiativen, der Kommunalpolitiker*innen, der Abgeordneten auf Landes- und Bundesebene, insbesondere Truels Reichardt als örtlicher Bundestagsabgeordneter im Verkehrsausschuss des Bundestages, der Wirtschaft vor Ort und vieler engagierter Bürgerinnen und Bürger an der Westküste. Ihr Druck hat Wirkung gezeigt.

Die Lage auf der Marschbahn ist seit Jahren unbefriedigend. Pünktlichkeitswerte von teils unter 60 Prozent sind für eine Strecke, die Lebensader für fast eine halbe Million Menschen an der Westküste ist, schlicht nicht akzeptabel. Deshalb ist es richtig, jetzt kurzfristig mit zusätzlichen Puffern, einem verbesserten Störfallkonzept und Investitionen in Technik und Infrastruktur gegenzusteuern. Hier merkt man klar und deutlich den frischen Wind, den die neue Bahnchefin mitbringt. Im Konzept steckt jedenfalls mehr Palla als Günther.

Aber Dauerhafte Stabilität wird es nur mit dem zweigleisigen Ausbau und der Elektrifizierung geben. Entscheidend dafür wird nun sein, dass die Finanzierung verlässlich gesichert wird und Planung und Umsetzung tatsächlich beschleunigt werden. Der heutige Gipfel kann ein Wendepunkt sein. Ob er es wird, entscheidet sich nicht an Ankündigungen, sondern an spürbaren Verbesserungen für Pendlerinnen und Pendler. Dafür müssen jetzt alle Ebenen gemeinsam Verantwortung übernehmen.“

Quelle: SPD Schleswig-Holstein