Zu den aktuellen Hochrechnungen zur Landtagswahl in Rheinland-Pfalz erklärt der Landesvorsitzende der SPD Schleswig-Holstein Ulf Kämpfer:
„Das Ergebnis für die SPD in Rheinland-Pfalz ist ernüchternd. Die Sozialdemokratie bleibt mit einem Ergebnis weit über dem Bundestrend in Rheinland-Pfalz Volkspartei. Aber trotz eines starken und beliebten Ministerpräsidenten Alexander Schweitzer und einer beeindruckenden Aufholjagd in den Umfragen hat es am Ende nicht gereicht, nach über drei Jahrzehnten weiter als stärkste Kraft die Regierung anzuführen.
Das zeigt: Selbst gute Regierungsarbeit, Verlässlichkeit und Nähe zu den Menschen sind keine Selbstläufer mehr für Wahlerfolge, wenn es keinen Rückenwind aus Berlin gibt.
Das Ergebnis heute zeigt auch, dass zu wenige Menschen glauben, dass die SPD gute Antworten und Lösungen bei den Themen hat, die die Leute im Alltag umtreiben. Genau darin wird die Aufgabe für uns in der SPD Schleswig-Holstein und für mich ganz persönlich für die kommende Landtagswahl liegen. Wir müssen starke, erkennbare Positionen einnehmen und die Bürgerinnen und Bürger dabei hinter unseren Ideen für das Land versammeln, um erfolgreich zu werden.
Alle vergangenen Wahlen haben gezeigt, dass eine erfolgreiche AfD die Regierungsbildung massiv erschwert. Der nun auch im Westen erstarkenden AfD müssen wir den Wind aus den Segeln nehmen. Das muss eine zentrale Aufgabe für kommenden Jahre sein, auch und gerade für uns in Schleswig-Holstein.“
Quelle: SPD Schleswig-Holstein
