Zum Vorschlag aus der SPD für eine Reform der Erbschaftssteuer erklärt der stellvertr. SPD-Landesvorsitzende und SPD-Spitzenkandidat zur Landtagswahl Ulf Kämpfer:
„Die Aufstiegschancen in Deutschland sind massiv ungleich verteilt. Wer viel hat oder viel erbt, hat erheblich bessere Chancen. Schon jetzt ist die Vermögenskonzentration in Deutschland extrem und auf wenige Familien verteilt. Allein die obersten 0,1 Prozent der Gesellschaft besitzen 20 Prozent des Gesamtvermögens in Deutschland, die vermögensärmere Hälfte der Bevölkerung zusammen nur knapp 2 Prozent. Der Reichtum der Eltern sollte aber nicht über Lebenschancen entscheiden. Deshalb ist es richtig, zusätzliche Einnahmen aus der Erbschaftssteuer in die Bildung zu investieren.
Wir brauchen mehr Gerechtigkeit bei Erbschaften.
Niemand muss sich Sorgen um das Elternhaus, das Ersparte oder den kleinen Familienbetrieb machen. Hier wollen wir das Erben sogar noch einfacher machen als bisher.
Aber wer über eine Million Euro vererbt bekommt, kann mehr zur Allgemeinheit beitragen. Das gleiche gilt für Betriebsvermögen über 5 Millionen Euro. Die vielen Ausnahmen müssen ein Ende haben.“
Quelle: SPD Schleswig-Holstein
