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Eine ausreichende Pflegeversorgung wird zu einer großen Zukunftsaufgabe für den Kreis Pinneberg

Die SPD-Initiative hatte Erfolg

Die SPD-Kreistagsfraktion hat vor einiger Zeit maßgeblich darauf gedrungen und schließlich auch durchgesetzt, dass es eine wissenschaftliche Pflegebedarfsplanung für den Kreis Pinneberg geben müsse. Ziel war es, die Bedarfe und Versorgungsstrukturen gut zu erfassen und analysieren zu können.

Dass es dazu gekommen ist, ist ein großes Verdienst der ehrenamtlichen Kreispolitik. Das Gutachten markiert einen Wendepunkt und muss für die Zukunft aufrütteln, so der SPD-Kreisvorstand. Er hat sich bei seiner letzten Zusammenkunft auch mit der Pflege als Schwerpunktthema der zukünftigen Kreispolitik befasst.

Zahlen zum Wachrütteln

Nach dem Gutachten hatte der Kreis Pinneberg mit seinen über 320.000 Einwohnerinnen und Einwohnern als bevölkerungsreichster Kreis in Schleswig-Holstein bisher trotz einiger Schwächen – zum Beispiel der fehlenden Kurzzeitpflegeplätze – eine durchaus gute Versorgung. 17.100 Menschen erhalten aktuell im Kreis Leistungen aus der Pflegeversicherung. 3.640 vollstationäre Pflegeplätze stehen zur Verfügung. Bis 2030 prognostiziert die Studie allerdings einen wachsenden Bedarf in der vollstationären Pflege um 73 Prozent, was 2.400 Personen entspricht, und in der ambulanten Pflege um 63 Prozent, was 1.150 Personen entspricht. Diese Zahlen gelten im Großen und Ganzen auch für die Langfristprognose bis 2040.

Die SPD will eine breite Diskussion

Was dieses für die Kreispolitik bedeutet, bedarf nach Auffassung des SPD-Kreisvorstandes jetzt einer breit angelegten, umfassenden Diskussion. Dabei geht es insbesondere um die Beschäftigung sowie die Aus- und Weiterbildung ausreichenden Fachpersonals, die Stärkung der ambulanten Pflege, die Unterstützung pflegender Angehöriger und den gesamten Bereich der Prävention. Dazu hatte der Kreis auf Initiative der SPD ein Projekt der „Präventiven Hausbesuche“ gestartet, das Seniorinnen und Senioren frühzeitig beraten und unterstützen soll, um den Eintritt in die Pflegebedürftigkeit so lange wie möglich hinauszuzögern.

Prävention muss immer wichtiger werden

Der SPD-Kreisvorstand appelliert auch an die Bundespolitik, bei der Reform der Pflegeversicherung nicht immer nur über Beitragssätze zu beraten, sondern genauso präventive Zukunftskonzepte stärker in den Blick zu nehmen und zu fördern.

Verantwortlich: Ernst Dieter Rossmann, SPD-Pressesprecher, 26.10.2026

Hinweis: Im Ausgangstext steht einmal „bis 2025 bzw. 2040“. Da 2025 vor dem genannten Prognosejahr 2030 liegt, habe ich die Passage auf „bis 2040“ gekürzt. Bitte prüfe, ob im Gutachten tatsächlich ein anderes Prognosejahr gemeint ist.

Quelle: KV Pinneberg