Ulf Kämpfer gratuliert und wirbt vor Gästen aus SPD, Parteien und Vereinen für Gemeinsamkeit und Fairness in der Demokratie
Vor fünf Jahren wollte die SPD in Klein Nordende ihr 75-jähriges Bestehen feiern. Doch die Corona-Pandemie machte ihr bei den Vorbereitungen und der Durchführung einen Strich durch die Rechnung. Nun holte der Ortsverein die Feier zum 80-jährigen Bestehen nach – parallel zum 80-jährigen Landesjubiläum. Zum festlichen Empfang im Bürgerhaus kamen zahlreiche Gäste.
Der Bürgermeister und SPD-Ortsvereinsvorsitzende Andreas Kamin begrüßte Gäste aus der SPD auf Kreis- und Landesebene, aus benachbarten SPD-Ortsvereinen und von den SPD-Bürgermeistern aus Seestermühe und Hemdingen. Auch befreundete und interessierte Vereine aus Klein Nordende sowie Bürgerinnen und Bürger aus dem Ort waren dabei.
Zum Empfang gab es eine kleine Ausstellung über die Anfänge der SPD nach Krieg und Faschismus sowie eine Festschrift. Sie würdigte Persönlichkeiten, die den Weg des Ortsvereins in den vergangenen 80 Jahren maßgeblich geprägt haben. Einige von ihnen – darunter Renate Röschke, Marianne Schneider, Karin Rückert und Werner Umlauf – waren selbst vor Ort und wurden mit großem Beifall begrüßt.
Die SPD in Klein Nordende stellte bereits in der unmittelbaren Nachkriegszeit den Bürgermeister und trägt diese Verantwortung auch heute wieder. Andreas Kamin freute sich, dass die gute Zusammenarbeit in der Gemeindevertretung mit den anderen politischen Kräften auch durch deren Teilnahme am Fest sichtbar wurde.
Ulf Kämpfer wirbt für Mut, Zuversicht und Zusammenhalt
Wie wichtig die Zusammenarbeit aller demokratischen Kräfte zum Wohl der Bürgerinnen und Bürger ist, betonte auch Ulf Kämpfer, der Landesvorsitzende der SPD Schleswig-Holstein, in seiner Festrede. Er war nach Klein Nordende gekommen, um die Festrede zu halten, langjährige SPD-Mitglieder zu ehren und Zeit für persönliche Gespräche mitzubringen. Bei der Ortsangabe hatte es offenbar zunächst ein kleines Missverständnis gegeben: Kämpfer war von „Klein Nordsee“ ausgegangen – die Gäste nahmen es mit Humor.
Kämpfers zentrale Botschaft: Die Politik in den großen Städten wie Kiel und Lübeck ist für die SPD genauso wichtig wie die in Dörfern und kleinen und mittleren Orten. Der Einsatz früherer Generationen mache Mut für die Gegenwart. Stolz auf die demokratischen Leistungen und den Beitrag der SPD – gerade auch in Schleswig-Holstein – sei zugleich Auftrag, mutig, selbstkritisch und zuversichtlich für die Menschen und das Land weiterzuarbeiten.
Die SPD lebe aus der Erinnerung und aus der Gewissheit, dass nichts von allein kommt. Es lohne sich, sich gemeinsam mit anderen für das Gemeinwohl einzusetzen. „Das ist die Hoffnung, die von uns auch in die Gesellschaft hinein ausgehen muss“, sagte Ulf Kämpfer.
Thomas Hölck und Beate Raudies führen den roten Faden weiter – und bringen eine halbe Streuobstwiese mit
Der SPD-Kreisvorsitzende Thomas Hölck und die Landtagsabgeordnete Beate Raudies aus dem benachbarten Elmshorn griffen diesen roten Faden auf. Hölck erinnerte an die Aufbauleistung des Pinneberger Landrats und damaligen SPD-Landesvorsitzenden Walter Damm. Dessen Credo lautete: „Es geht um Gemeinsamkeit im demokratischen Aufbau, nicht um Rache und Vergeltung.“
Raudies berichtete von den frühen und engen Verbindungen zwischen den SPD-Ortsvereinen in Klein Nordende und Elmshorn sowie vom sprichwörtlichen „roten Ende“ in der Elmshorner Nachbargemeinde. Sie wünschte der SPD und der Gemeinde viel Erfolg bei wichtigen Vorhaben – etwa beim Schulneubau, bei der Entwicklung des Wohnens im Grünen und beim Schutz von Umwelt und Natur.
Hölck und Raudies hatten außerdem ein Versprechen dabei: Gemeinsam mit Andreas Kamin und den SPD-Mitgliedern aus Klein Nordende wollen sie zur passenden Pflanzzeit im neuen Jahr einige von ihnen gestiftete Obstbäume pflanzen. Andreas Kamin kommentierte schlagfertig: „Damit haben wir ja schon eine halbe Streuobstwiese zusammen.“
Quelle: KV Pinneberg








