Ein Spitzenergebnis für Ulf Kämpfer, Geschlossenheit, Zuversicht, Kampfesmut und richtig starke Ergebnisse für die Landtagskandidaten aus dem Kreis Pinneberg
Genau das brachte die Landeswahlkonferenz am Sonnabend in der Lübecker Musik- und Kongresshalle.
Das war eine gelungene Landeswahlkonferenz der SPD in Schleswig-Holstein am Sonnabend in der Musik- und Kongresshalle in Lübeck. Knapp 200 Delegierte aus allen Teilen Schleswig-Holsteins hatten sich versammelt, mit vielen jungen Delegierten, etwas mehr Männern als Frauen. Auch aus dem Kreis Pinneberg waren 20 Delegierte zwischen 20 und über 80 dabei.
Diese Delegierten konnten dabei einen kämpferischen SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf erleben, der in seiner Heimatstadt aus bundespolitischer Sicht auf die Landtagswahlen im nächsten Jahr einstimmte, und einen SPD-Landesvorsitzenden Ulf Kämpfer, der mit aller Energie die aktuelle schwarz-grüne Landesregierung ablösen will.
Ulf Kämpfer machte klare Ansagen
„Ich will nicht der beliebteste Ministerpräsident sein, ich will der erfolgreichste Ministerpräsident sein“, so der 54-Jährige bei seiner Rede bei der Landeswahlkonferenz der Nord-SPD in Lübeck, die ihn als Spitzenkandidaten der SPD mit dem hervorragenden Ergebnis von fast 95 Prozent der Stimmen nominierte. Dem derzeitigen Ministerpräsidenten Daniel Günther (CDU) warf er vor, sich in seiner Beliebtheit zu „sonnen“. Dies sei aber nicht genug, um das Land zu regieren, so Kämpfer. Zudem sei das „gnädige Weiter-so“, das die Landesregierung auch für die kommenden Jahre verspreche, „viel zu wenig“. Denn nach zehn Jahren in der Opposition sei es Zeit, dass angepackt wird, was liegen gelassen wurde, damit das Land die dringend benötigte Veränderung bekommt.
Ulf Kämpfer: „Wir wollen Veränderung in diesem Land mit Sinn und Solidarität.“
„Ohne Kampf, ohne Einsatz, ohne Streit gibt es keine echte Veränderung“, betonte der SPD-Spitzenkandidat. Er erklärte: „Ich will eine Regierung, die sich um bezahlbares Wohnen und einen bezahlbaren Alltag kümmert, die Bildung wieder zum Thema Nummer eins macht und den Stau auf Schiene und Straße beendet.“
Der Listenvorschlag des Landesvorsitzenden bekam breite Zustimmung. Thomas Hölck meistert souverän und mit einem Spitzenergebnis eine Kampfabstimmung.
„Wir brauchen eine Truppe, mit der wir die Regierung stellen können“, sagte Kämpfer mit Blick auf die Verteilung der Listenplätze. Dabei müssten Erfahrung und Erneuerung, besondere Kenntnisse und Fachgebiete, Vertreter aus der Arbeitnehmerschaft wie Selbständige, Frauen und Männer im Wechsel ebenso vertreten sein wie alle Regionen des nördlichsten Bundeslandes. Den Hamburger Nachbarschaftskreisen kam dabei eine besondere Bedeutung zu. Das gilt auch für den Kreis Pinneberg, den mit 325.000 Menschen mit Abstand bevölkerungsstärksten Landkreis in Schleswig-Holstein.
Als Kandidaten aus dem Kreis wurden nominiert:
- die Landtagsvizepräsidentin und Landtagsabgeordnete für Elmshorn, Tornesch und das Amt Elmshorn-Land, Beate Raudies, auf Platz 6
- der SPD-Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete für den Wahlkreis Pinneberg-Elbmarschen, Thomas Hölck, auf Platz 11,
- der Kandidat für Pinneberg, Halstenbek und Schenefeld, Jannik Thiel, auf Platz 25 und
- der Kandidat Helge Neumann für den Wahlkreis Pinneberg-Nord auf Platz 27 der Liste von 40 Direktkandidaten.
Thomas Hölck hatte dabei als Einziger aller Vorschläge des Landesvorstandes noch eine besondere demokratische Herausforderung zu bestehen, die er souverän zu meistern wusste. Mit einem engagierten, überzeugenden Beitrag zu seinen Schwerpunkten einer sozialen Wohnungspolitik, klaren Ansagen für Tariftreue und dem Wert von guten Arbeitsbedingungen, zu Chancengleichheit und Förderung in der Bildung und dem Klimaschutz als gemeinsame Zukunftsaufgabe gewann er die Stichwahl gegen seinen Mitbewerber aus Plön mit einem hervorragenden Ergebnis von 151 zu 41 Stimmen.
Die Chancen sind da!
Thomas Hölck und die Delegation aus dem Kreis Pinneberg zeigten sich sehr zufrieden mit dem guten Verlauf der Landeswahlkonferenz.
Thomas Hölck: „Wir kämpfen jetzt um jeden Wahlkreis und sind sehr zuversichtlich, auch Direktmandate gewinnen zu können. Die Landtagswahlen in Schleswig-Holstein und die Regierungsmehrheiten sind seit Längerem durch einen steten Wechsel gekennzeichnet, und dabei wollen wir im Wettstreit mit den anderen demokratischen Parteien dieses Mal wieder die Nase vorne haben. Die Chancen sind da.“
Quelle: KV Pinneberg










