Presseschau vom 14.08.2026 – Themen aus dem Kreis Pinneberg
Elmshorns Rathaus: 30 Millionen Euro teurer Sanierungsfall sucht Käufer
Die Stadt Elmshorn bereitet den Verkauf des denkmalgeschützten Rathauses vor. Nach dem geplanten Umzug ins neue Rathaus am Buttermarkt 2028 soll die Immobilie vermarktet werden. Die Sanierungskosten sind enorm: Ein Gutachten schätzte sie auf bis zu 30 Millionen Euro. Oberbürgermeister Erik Sachse betont die wichtige Rolle der Denkmalschutzbehörde. Erste Interessenten sollen bereits existieren.
Die SPD-Fraktion fordert Bürgerbeteiligung und kritisiert den bisherigen Dialog. Fraktionschefin Dörte Köhne-Seiffert sieht eine verpasste Chance für transparente Diskussionen. CDU-Fraktionschef Immo Neufeldt drängt dagegen auf schnelleres Vorgehen. Auch die Zukunft des historischen Propstenfelds bleibt unklar.
(Quelle: Hamburger Abendblatt, 14.08.2026)
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Landratswahl im Kreis Pinneberg: Top-Kandidaten ziehen zurück
Die Wahl zum Landrat findet am 26. August statt. Andreas Köhler gilt als Favorit. SPD, Grüne und drei fraktionslose Abgeordnete unterstützen ihn. Die CDU setzt auf ihren 28-jährigen Parteikollegen Justus Schmitt. Die Entscheidung hängt von FDP und AfD ab.
Mehrere aussichtsreiche externe Kandidaten haben ihre Bewerbungen zurückgezogen. Dazu gehört Ingo Nürnberger (SPD), Sozialdezernent aus Bielefeld. Er war 2025 nur knapp in der Stichwahl um das Oberbürgermeisteramt unterlegen. Bei der geheimen Wahl ohne Fraktionszwang bleiben Überraschungen möglich.
(Quelle: sh:z, 13.08.2026)
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Wird die Pinneberger Ebertpassage nach einer Frau benannt?
Die Gleichstellungsbeauftragte und die Verwaltung schlagen vor, die Ebertpassage umzubenennen. Sie soll künftig „Anna-Ipsen-Höfe“ oder „Anna-Ipsen-Platz“ heißen. Anna Ipsen (1889–1980) war Stadtverordnete und Mitbegründerin der Arbeiterwohlfahrt in Pinneberg. Sie wurde 1944 von der Gestapo inhaftiert.
Die Umbenennung würde historische Frauenpersönlichkeiten im Stadtbild stärker repräsentieren. Die Awo Pinneberg begrüßt den Vorschlag. Der Ausschuss für Stadtentwicklung entscheidet am 19. August um 18:30 Uhr im Rathaus.
(Quelle: Hamburger Abendblatt, 14.08.2026)
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Weltkindertag 2026 in Barmstedt: Zielgruppe auf ältere Kinder ausgeweitet
Barmstedts Weltkindertag findet am 19. September statt. Hans Hansen organisiert das Fest seit 20 Jahren mit der SPD. Letztes Jahr besuchten über 80 Kinder alle Stationen. Dieses Jahr sollen auch Kinder bis zehn Jahre angesprochen werden – das Mindestalter für Jugendfeuerwehr und THW-Jugend.
Das Programm umfasst Natur, Technik, Sport, Kultur und einen Spieleparcours. Hansen betont die Wichtigkeit, Kindern früh die analoge Welt zu zeigen. Beteiligt sind wieder Vereine, Feuerwehr, THW und weitere Organisationen.
(Quelle: Hamburger Abendblatt, 14.08.2026)
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Klimawandel: Starkregen in Elmshorn bleibt voraussichtlich keine Ausnahme
Das jüngste Unwetter gilt statistisch als „Jahrhundertereignis“. Nach aktuellen Klimamodellen kommt so ein Ereignis aber nicht alle 100, sondern alle acht Jahre vor. Meteorologe Sebastian Wache erklärt: Historische Erfahrungswerte gelten nicht mehr. Mit jedem Grad mehr kann die Luft sieben Prozent mehr Feuchtigkeit aufnehmen.
Regionen wie Flensburg, Elmshorn, Pinneberg, Quickborn und Neumünster sind besonders häufig betroffen. Thomas Beiersdorf von der Stadtentwässerung betont: Elmshorns Kanalisation funktionierte bei dem Starkregen sehr gut. Ein Zusammentreffen von Krückau-Hochwasser und Starkregen bleibt unwahrscheinlich. Winterlicher Dauerregen bleibt ein Risikofaktor.
(Quelle: Hamburger Abendblatt, 14.08.2026)
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Prinzen-Frontmann Sebastian Krumbiegel als Solokünstler in Schenefeld
Sebastian Krumbiegel tritt am 22. November mit seinem Album „Kompass“ im Schenefelder Juks auf. Der Prinzen-Frontmann ist auch als Solokünstler unterwegs und sieht Musik als Selbsttherapie in politisch turbulenten Zeiten. Seine Soloalben behandeln gesellschaftliche Probleme deutlicher als Bandsongs.
Krumbiegel kann AfD-Wähler verstehen, würde die AfD aber nicht wählen. Er unterstützt bei Wahlen „alle demokratischen Parteien“ und sieht sich als politische Figur. Mit seiner Musik will er nicht belehren, sondern sich selbst Leitplanken für Gedanken setzen. Tickets kosten 28 Euro zuzüglich Gebühren.
(Quelle: Hamburger Abendblatt, 04.08.2026)
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Aus den sozialen Medien
Guten Morgen aus Staufen: Zur anstehenden Landtagswahl
Ein Beitrag warnt vor den Wahlen in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin. Rechtsextreme um Höcke und Links-Rechts-Populisten um Wagenknecht machen sich gegenseitig Wahl- und Koalitionsangebote. Der Autor betont: Vernünftige Menschen können die Mehrheitsbildung rechter und antidemokratischer Parteien verhindern.
Der Appell lautet: Alle demokratischen Parteien wählen, Freunde und Familie mitnehmen. Wer AfD oder BSW wählt, wählt „Deutschlands Untergang“. Musiktipp: Herbert Grönemeyer – „Vollmond“.
(Quelle: Soziale Medien, 14.08.2026)
Hinweis: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der täglichen Presseschau erstellt und mit KI-Unterstützung verfasst. KI macht Fehler, deswegen sind alle Angaben ohne Gewähr.
