Helge Neumann einstimmig zum SPD-Kandidaten für den Landtagswahlkreis Pinneberg-Nord gewählt
„Schleswig-Holstein braucht mehr Mut zur Gestaltung.“
Der Kandidat ist fest in seinem Wahlkreis verwurzelt.
Mit einer klaren Vision für ein gerechteres, moderneres und zukunftsfähiges Schleswig-Holstein bewirbt sich Helge Neumann um das Direktmandat der SPD im Landtagswahlkreis Pinneberg-Nord für die Landtagswahl 2027. Der 42-jährige Schulleiter aus Hemdingen setzt auf eine Politik, die den Menschen konkrete Verbesserungen im Alltag bringt und den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärkt.

Auf der Wahlkreiskonferenz der SPD-Ortsvereine im Landtagswahlkreis Pinneberg-Nord in Ellerbek wurde er in der vergangenen Woche einstimmig zum Landtagskandidaten für die Landtagswahl am 18. April 2027 gewählt.
Als Schulleiter sowie Lehrer für Geschichte und Wirtschaft/Politik kennt Neumann die Herausforderungen im Bildungsbereich aus eigener Erfahrung. Seit mehr als zehn Jahren engagiert er sich zudem auf verschiedenen Ebenen in der SPD – im Ortsverein, auf Kreisebene und in der Kommunalpolitik. Dieses Zusammenspiel aus beruflicher Erfahrung und kommunalpolitischem Engagement präge seine politischen Schwerpunkte, betonte der SPD-Kreisvorsitzende Thomas Hölck.
Handeln statt verwalten
Aus dieser Perspektive kritisierte Neumann, dass die Landesregierung wichtige Zukunftsaufgaben zu zögerlich angehe. Steigende Lebenshaltungskosten, finanzielle Belastungen für Familien, unterfinanzierte Kommunen und die weiterhin hohe Zahl von Schülerinnen und Schülern ohne Schulabschluss seien deutliche Zeichen dafür, dass Schleswig-Holstein einen neuen politischen Aufbruch brauche.
„Während die Menschen vor immer größeren Herausforderungen stehen, bleibt die Landespolitik zu häufig im Ankündigungsmodus. Wir brauchen wieder eine Politik, die handelt, statt nur zu verwalten“, erklärte Neumann.
Zugleich warnte er davor, gesellschaftliche Unsicherheiten den politischen Rändern zu überlassen. Die Antwort auf wirtschaftliche und gesellschaftliche Krisen könne nicht Spaltung sein, sondern müsse mehr soziale Gerechtigkeit, Solidarität und Zukunftsperspektiven schaffen.
Richtungsentscheidung mit klaren Prioritäten
„Die Landtagswahl 2027 wird eine Richtungsentscheidung für Schleswig-Holstein. Es geht nicht um bloßes Verwalten, sondern um den politischen Willen zu gestalten. Wir müssen die Chancen unseres Landes endlich konsequent nutzen“, betonte Neumann.
Inhaltlich setzt er auf ein klares Reformprogramm: gebührenfreie Bildung von der Kita bis zum Studium, eine umfassende Digitalisierungsoffensive für Schulen, Verwaltung und Wirtschaft sowie flächendeckend schnelles Internet und eine leistungsfähige Infrastruktur. Gerade mit Blick auf den ländlichen Raum seien außerdem ein attraktiver und bezahlbarer öffentlicher Nahverkehr sowie eine bürgerfreundliche Mobilitäts- und Klimapolitik notwendig.
„Dafür brauchen die Kommunen auch die notwendige finanzielle Ausstattung und echte Gestaltungsmöglichkeiten“, so Neumann.
Besonders wichtig ist ihm, dass Bildungschancen nicht länger von der sozialen Herkunft abhängen und der ländliche Raum gut an die Bildungsinfrastruktur angebunden bleibt. In diesem Zusammenhang kritisierte er auch die Neuregelung des 21-Euro-Schülertickets im Kreis Pinneberg.
Unterstützung für den Wahlkampf zugesagt
„Die SPD muss stärker werden, damit sich in Schleswig-Holstein spürbar etwas verändert. Gemeinsam mit unserem Spitzenkandidaten Ulf Kämpfer wollen wir unser Land sozial gerechter, wirtschaftlich stärker und gesellschaftlich solidarischer gestalten. Dafür möchte ich Verantwortung übernehmen – im Wahlkreis, im direkten Gespräch mit den Menschen und mit einer Politik, die zuhört, anpackt und Lösungen schafft“, sagte Neumann.
Die Delegierten gratulierten Helge Neumann herzlich zu seiner einstimmigen Nominierung. Auch die Gäste aus dem SPD-Landesvorstand – vertreten durch die stellvertretende Landesvorsitzende Maybrit Venzke –, der SPD-Kreistagsfraktion mit Elke Schreiber sowie des SPD-Kreisvorstands mit Thomas Hölck sicherten ihm ihre Unterstützung für den bevorstehenden Landtagswahlkampf zu.
Thomas Hölck zeigte sich überzeugt: „Jede Wahl hat ihre Chancen. Wir werden engagiert um jede Stimme kämpfen.“
Quelle: KV Pinneberg
