Der Marathon-Mann der SPD macht sich auf den Weg
Gut gelaunt, hoch motiviert und kompetent – so präsentierte sich der SPD-Landesvorsitzende und Spitzenkandidat der SPD für die nächste Landtagswahl am 18. April 2027, Ulf Kämpfer aus Kiel, kürzlich im Jugend- und Kulturzentrum JUKS in Schenefeld. Der SPD-Kreisverband und sein Bundestagsabgeordneter Ralf Stegner hatte einmal mehr im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Stegner trifft …“ eingeladen zu einem sommerlichen Gespräch über Politisches wie Persönliches, und unter der Gesprächsleitung von Linja Voges, der stellvertretenden SPD-Kreisvorsitzenden, kam es im gut gefüllten JUKS trotz der sommerlichen Hitze und des anstehenden WM-Spiels zu einem ebenso kurzweiligen wie inhaltsreichen Abend. Die “Linken SPDmiker” taten mit ihrer musikalischen Begleitung das Ihrige dazu, dass der Abend richtig in Schwung kam.
Zwei, die sich gut kennen und schätzen
Schon die erste Frage von Linja Voges zu den Besonderheiten im beruflichen und politischen Werdegang der beiden Gesprächsgäste hatte es in sich. Ulf Kämpfer, SPD-Mitglied seit 1996, war doch vor seinen zwölf erfolgreichen Jahren als Kieler Oberbürgermeister auch Staatssekretär in einem grün geführten Umwelt- und Agrarministerium in Kiel und hatte vorher als Richter am Amtsgericht und Oberlandesgericht gearbeitet. Ralf Stegner, seit fünf Jahren Bundestagsabgeordneter für den Kreis Pinneberg und seit 1982 Mitglied der SPD, hat schon fast alle politischen Ebenen beackert, vom SPD-Kreisverband bis zum stellvertretenden SPD-Bundesvorsitz, vom Minister in mehreren Ressorts bis zum Oppositionsführer – und das seit bald 30 Jahren. Das gemeinsame Credo der beiden: „Von allein wird die Welt nicht besser werden.“ Ihr persönlicher Einsatz hat sie dabei schon im Lande an manchen Stellen zusammengeführt. Dass sie sich gut kennen und wechselseitig respektieren, wurde auch an dem kleinen abschließenden Ratespiel deutlich, zu dem Linja Voges die beiden „Vollblut-Politiker“ zur Freude der Gäste animierte.
Klare Prioritäten und klare Positionen
Dazwischen lagen klare Positionierungen von Ulf Kämpfer. Er entwickelte fünf Bereiche und seine Prioritäten:
- Die Bildung stark machen: Wir brauchen Chancengleichheit und gute Startchancen für alle. Die Zahl der Schulabbrecher in Schleswig-Holstein ist unter Schwarz-Grün leider massiv gewachsen. Wir müssen und wollen sie wieder deutlich senken.
- Für bezahlbares Wohnen: Wohnen ist ein Menschenrecht. Sozialwohnungen, junges Wohnen, barrierefreies Wohnen für ältere Menschen gehören ins Zentrum der Landespolitik.
- Für umweltfreundliche Mobilität: Die SPD muss die Belange der Menschen in den Städten wie auf dem Lande immer gemeinsam im Blick behalten. Eine stolze Erwähnung der Stadt Kiel durch den ehemaligen Oberbürgermeister gehörte dazu: Zusammen mit Bochum hat Kiel eine Spitzenposition bei einem zukunftsträchtigen Stadtverkehr.
- Die Qualität der Arbeit: Gute Arbeit braucht Tariflöhne. Schleswig-Holstein muss aus dem Lohnkeller heraus. Schwarz-Grün darf Tariftreue nicht länger blockieren und muss dafür abgewählt werden.
- Die Wirtschaft beleben und entwickeln: Mehr Freiheiten für die Kommunen bei der Ausweisung und Gestaltung von Gewerbeflächen gehören dazu. Jungen Unternehmen eine Chance geben. Die Fachkräfte weiterbilden.
Ein persönliches Anliegen von Ulf Kämpfer: Mehr Lebensqualität im öffentlichen Raum
Ein besonderes Anliegen von Ulf Kämpfer, auch angeregt durch hervorragende Beispiele aus der Nachbarschaft in Dänemark, ist die Gestaltung der öffentlichen Räume und der solidarischen Nachbarschaft. Kämpfer: „Wer gepflegte öffentliche Badestellen einrichtet, wie wir das in Kiel gemacht haben, schafft soziale Lebensqualität für alle.“ Demokratische Lebensqualität zeige sich auch in engagierter Bürgerbeteiligung. Als eine kleine Vision für Schleswig-Holstein wünschte sich der SPD-Kandidat für das Amt des Ministerpräsidenten ein jährliches großes Politikfestival nach dänischem Vorbild, bei dem alle Parteien, Organisationen und Bürger zusammenkommen, sich austauschen und auch das gemeinsam Erreichte positiv feiern. Das sei auch wichtig für ein richtig gutes „Schleswig-Holstein-Gefühl“ gegen rechtsextreme Ausgrenzung, Miesmacherei und Demokratieverachtung. Ralf Stegner ergänzte: „Ein solches demokratisches Fest kann dann auch daran erinnern, dass Kompromisse nichts Schlechtes sein müssen, sondern zur Demokratie existenziell dazugehören, wie auch kämpferische Wahlkämpfe mit klaren Positionen und klarer Sprache.“
Rote Laufsocken bester Qualität aus dem Kreis Pinneberg
Dass der SPD-Spitzenmann und alle Gäste „richtig Bock“ auf Wahlkampf haben und sich jetzt für die nächsten acht Monate in Schleswig-Holstein ordentlich warmlaufen, wurde auch an dem herzlichen Abschlussbeifall für Ulf Kämpfer deutlich. Sein Motto: „Lieber aufholen und andere überholen, statt selbst überholt zu werden“, so der laufstarke und laufbegeisterte „Marathon-Mann“. Das kleine Dankesgeschenk aus dem Kreis Pinneberg soll ihn dabei begleiten – nämlich ein Paar knallrote wetterfeste Laufsocken von bester Qualität.
Quelle: KV Pinneberg






