Die SPD setzt sich auf allen politischen Ebenen dafür ein, dass alle Kinder und Jugendlichen bessere Bildungschancen erhalten – und das von Anfang an. Dieses Ziel verfolgt auch die Arbeitsgemeinschaft für Bildung (AfB) in der Kreis-Pinneberger SPD, die nun zehn Schlüsselprojekte zur Verbesserung der Bildungschancen für alle Kinder in die innerparteiliche Diskussion eingebracht hat:
- Ausbau kontinuierlicher Gesundheitsuntersuchungen und frühkindlicher Gesundheitsberatung vor Schuleintritt durch den öffentlichen Gesundheitsdienst
- Verpflichtende Sprachstandsuntersuchungen für alle Kinder und damit verbundene gezielte Sprachförderung vor der Schule
- Schrittweiser Aufbau einer Kita-Pflicht für Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren sowie parallel dazu die schrittweise Einführung kostenfreier Kitabesuche
- Ausbau der schulärztlichen Versorgung in den Grundschulen
- Schrittweiser Ausbau gebundener Ganztagsschulen an allen Grundschulen mit dem mittelfristigen Ziel eines Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung über die Grundschule hinaus
- Schrittweise Einführung der Lernmittelfreiheit in allen Bundesländern
- Deutliche Anhebung der Fördersätze nach dem Bildungs- und Teilhabegesetz
- Ausbau multiprofessioneller Teams zur psychosozialen Begleitung und Unterstützung in Kitas und Schulen
- Ausbau von Eltern-Kind-Zentren nach finnischem Vorbild
- Gesetzliche Anpassungen zur besseren Zusammenarbeit der Systeme Gesundheit, Kita, Schule, Jugendhilfe und Familienhilfe
Deutschland darf nicht länger ein Land sein, in dem die Bildungschancen stark von den ökonomischen und sozialen Voraussetzungen der Familien abhängen.
In der Einwanderungsgesellschaft, die Deutschland seit mehreren Jahrzehnten ist, bestehen zudem besondere Anforderungen an die Bildungsentwicklung und die Bildungschancen von Kindern und Jugendlichen, die aus anderen Ländern mit unterschiedlichen Bildungssystemen und Bildungskulturen zu uns kommen.
Eine gute Bildungsentwicklung für alle Kinder setzt voraus, dass die verschiedenen Fördersysteme – in Kindertagesstätten, Schulen, Jugendeinrichtungen, Sport und Kultur, Gesundheitsprävention und -versorgung, Kinder- und Jugendhilfe sowie Familienunterstützung – stärker miteinander vernetzt und koordiniert werden.
Quelle: KV Pinneberg
