Vier junge Genossinnen und Genossen im SPD-Kreisvorstand Pinneberg – das hat es lange nicht gegeben. Mit dem stellvertretenden Kreisvorsitz, der Kreiskassierung und der Schriftführung liegen dabei gleich drei zentrale Funktionen in den Händen von Mitgliedern unter 35 Jahren.
Vor diesem Hintergrund lag es nahe, dass sich der SPD-Kreisvorstand für sein nächstes politisches Schwerpunktthema auf „Junges Leben im Kreis Pinneberg“ verständigt hat. Für den Monat Mai sind dazu intensive Besuche, Gespräche und Veranstaltungen geplant.
In den vergangenen zwei Jahren lagen die thematischen Schwerpunkte des Kreisverbandes bei der Pflege im Kreis Pinneberg sowie bei der Gesundheitsversorgung. Dazu sagt die stellvertretende Kreisvorsitzende Linja Voges:
„Wir konnten in dieser Zeit viele Basiskontakte knüpfen und wichtige Erkenntnisse gewinnen. Daran wollen wir nun anknüpfen – mit einem klaren Fokus auf die Fragen, Chancen und Erwartungen junger Menschen im Kreis Pinneberg.“
Bei der konstituierenden Sitzung des neu gewählten SPD-Kreisvorstandes wurden zudem zwei konkrete Entscheidungen in diesem Sinne getroffen. So soll der Jugendpreis YIPPI, der jährlich gemeinsam mit dem traditionellen Walter-Damm-Preis im September verliehen wird, künftig nicht mehr nur an Einzelpersonen, sondern auch an Teams von Jugendlichen und jungen Erwachsenen vergeben werden können. Damit greift die SPD eine Anregung des Kreisjugendrings Pinneberg auf, der darauf hingewiesen hat, dass ehrenamtliches Engagement junger Menschen heute häufig in Gruppen stattfindet.
Darüber hinaus unterstützt der SPD-Kreisvorstand eine konkrete humanitäre Initiative: Für einen zwölfjährigen Jungen aus dem Kreis Pinneberg, der gemeinsam mit seiner Familie von Abschiebung bedroht ist, wurde eine Petition auf den Weg gebracht, für die nun über soziale Medien geworben wird.
Linja Voges betont dazu:
„Gerade junge Menschen brauchen die Erfahrung, dass Politik hinschaut, Verantwortung übernimmt und konkret hilft. Wer hier aufwächst, zur Schule geht und Teil unserer Gemeinschaft ist, gehört zu uns – dafür stehen wir als SPD im Kreis Pinneberg.“
Quelle: KV Pinneberg
