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Geplantes Klinikum in Pinneberg darf nicht hinten runterfallen!

SPD-Kreisparteitag fordert mindestens ein Schwerpunktversorgungsangebot für den Kreis Pinneberg

Mit großer Sorge sieht die SPD im Kreis Pinneberg die jüngsten Erklärungen der Landesregierung in Kiel dazu, wie sich die sechs geplanten Versorgungsregionen in Schleswig-Holstein zusammensetzen sollen. So soll die Versorgungsregion Süd-West nach dem Willen der Landesregierung die Kreise Pinneberg und Steinburg sowie Norderstedt als größte Stadt des Kreises Segeberg umfassen. Im Mittelpunkt stehe dabei das Klinikum Itzehoe, das als zentraler Anker der medizinischen Versorgung dienen soll.

Die SPD im Kreis Pinneberg sieht diese Vorgaben der Landesregierung mit großer Sorge und hat hierzu auch auf ihrem letzten Kreisparteitag beraten und einen Beschluss gefasst. Danach müsse der Kreis Pinneberg in die Krankenhausplanung des Landes mit mindestens einem Schwerpunktversorgungsangebot aufgenommen werden! Der Kreis Pinneberg mit seinen über 320.000 Menschen sei mit Abstand der bevölkerungsreichste Kreis in Schleswig-Holstein und dürfe in der klinischen Gesundheitsversorgung bei den Angeboten der qualitativ hochwertigen Spezial- und Schwerpunktversorgung nicht „hinten runterfallen“, zumal in Pinneberg ein vollkommen neues Krankenhaus geplant werde.

Die SPD weist weiter darauf hin, dass im Kreis Pinneberg die Regio Kliniken mit mehr als 2.400 Mitarbeitenden der größte Arbeitgeber sind. Das neue Zentralklinikum müsse vom Träger wirtschaftlich geführt werden können. Dafür brauche es ein qualitativ hochwertiges Schwerpunktversorgungsangebot.

Quelle: KV Pinneberg