MV nicht der AfD überlassen
Ein Quartett aus dem SPD Kreisvorstand war unterwegs auf Wahlkampfunterstützung im Schleswig – Holstein Viertel der Landeshauptstadt
Praktische Solidarität ist jetzt wichtig. Unter diesem Motto haben sich nach der desaströsen Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am Montag vier Mitglieder des SPD-Kreisvorstandes auf den Weg nach Schwerin gemacht, um die SPD und ihre Ministerpräsidentin Manuela Schwesig ganz handfest in ihrem Wahlkampf zu unterstützen. In der Landeshauptstadt mit ihren fast 100.000 Einwohnern hat die SPD knapp über 300 Mitglieder, von denen rund 30 jetzt im Landtagswahlkampf aktiv sein können. Da wird jede zusätzliche Hand gebraucht und gerne willkommen geheißen.
Für das Quartett aus dem Kreis Pinneberg war dabei der Auftrag, im sogenannten Schleswig-Holstein-Viertel der Landeshauptstadt die Wahlkampfflyer der Ministerpräsidentin zu verteilen. Dafür mussten sich Thomas Hölck, Jannik Thiel, Yella Schulz und Ernst Dieter Rossmann bei ordentlicher Hitze ganz schon die Hacken auflaufen und viele Male bücken, um alle Briefkästen „abzuarbeiten“. Das Schleswig-Holstein-Viertel zwischen Husumer Straße, Flensburger Straße und Kieler Straße ist entstanden als klassische Plattenbausiedlung für 5000 Haushalte. Es ist deutlich modernisiert worden, hat viel Grün aufzuweisen, bietet eine komplette Infrastruktur und ist mit einer Straßenbahn etc. auch gut an das Zentrum angebunden.
Bei so einem Arbeitseinsatz ist bei den wenigen mehr oder minder intensiven Gesprächen zwischen Menschen, die ihre Hunde ausführen, Bauarbeitern, die Gehwegsteine verlegen, und Jugendlichen, die zum Fußball wollen, nicht viel über Politik zu reden. Interessant immerhin: Die junge Truppe, die da zum Fußball wollte und als ganz konkreten Wunsch einen öffentlichen guten Fußballplatz hat, wusste schon sehr genau, dass sie ihr Wahlrecht jetzt erstmals mit 16 Jahren nutzen kann und das auch tun wird. Die Flyer von der SPD haben sie jedenfalls freundlich mitgenommen und von der AfD erwarten sie sich nichts Gutes. Da ist der nächste Wohnblock doch schon gleich mit neuem Schwung in Angriff genommen worden.
Im Übrigen: Für die Kreis Pinneberger Sozis war diese Aktion auch noch aus einem anderen Grund von besonderer Solidarität getragen. Schließlich sind die Landtagspräsidentin der SPD Birgit Hesse und der Minister des Inneren und für Wohnungsbau Christian Pegel im Kreis Pinneberg aufgewachsen, in Elmshorn zur Schule gegangen und dort auch in die SPD eingetreten. Thomas Hölck: „Da dürfen wir zuversichtlich sein, dass die SPD und Manueala Schwesig auch bei dieser Wahl in zwei Wochen die Nase vorne behalten.”
Quelle: KV Pinneberg

