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Presseschau vom 29.07.2026

Presseschau vom 29.07.2026 – Themen aus dem Kreis Pinneberg

SPD fordert Diskriminierungsverbot für Queere im Grundgesetz

Nach dem Anschlag auf den Berliner Christopher Street Day fordern SPD-Parteivorsitzende und Generalsekretär ein Diskriminierungsverbot wegen sexueller Identität im Grundgesetz. Die Ergänzung von Artikel 3 soll „mit Nachdruck wieder auf die politische Tagesordnung“ gesetzt werden. Die SPD bekräftigt zudem die Forderung nach Schutz für queere Menschen und deren Fördermaßnahmen. Auch die Linke unterstützt diesen Vorstoß und signalisiert Bereitschaft für eine Zwei-Drittel-Mehrheit. (Quelle: Hamburger Abendblatt, 29.07.2026)

Elmshorn nach dem Jahrhundertregen: Stadt analysiert die Schäden

Der Starkregen vom 13. Juli mit etwa 50 Millimetern pro Stunde war ein hundertjähriges Ereignis. Das Kanalnetz der Stadt war weder unterdimensioniert noch schadhaft – die Infrastruktur stieß an ihre physikalischen Grenzen. Die Feuerwehr rückte zu 130 Einsätzen aus, alle Unterführungen wurden überflutet. Die Stadt empfiehlt privaten Hauseigentümern Rückstausicherungen und Versicherungsschutz. (Quelle: Hamburger Abendblatt, 29.07.2026)

Amtshilfe als massives Verlustgeschäft

Der Kreis Pinneberg treibt für zwölf Kommunen und den NDR GEZ-Gebühren ein – 2025 waren es 4.024 Vollstreckungsaufträge. Die Pauschale von 33 Euro deckt die tatsächlichen Kosten nicht. Hamburg investiert 8,5 Vollzeitstellen für diese Aufgabe – rund 700.000 Euro jährlich. Kommunen wie Pinneberg, Kiel und Norderstedt fordern das „NRW-Modell“, wonach der Rundfunk selbst vollstrecken sollte. (Quelle: sh:z, 29.07.2026)

23-jähriger Landwirt in der Wohnungslosenhilfe

Fabio Gerhardt arbeitet seit März als Landwirt und Sozialarbeiter auf dem Schäferhof in Appen. Nach seinem Abitur 2020 absolvierte er eine Bio-Landwirtschafts-Ausbildung. Nun studiert er Geografie und verwaltet Saisongärten als Inklusionsprojekt. Seine Arbeit verbindet Landwirtschaft und soziales Engagement – ein „Traumjob“ für den 23-Jährigen. (Quelle: Hamburger Abendblatt, 29.07.2026)

Wacken-Fans stranden im Kreis Pinneberg

Ein Tornado beschädigte am Sonntag die Bahnober­leitung zwischen Elmshorn und Itzehoe. Am Montag fielen Züge aus, zahlreiche Wacken-Festival-Besucher waren gestranded. Ersatzbusse und Shuttles wurden eingesetzt. Auch auf anderen Linien gab es Weichenstörungen und Verzögerungen. Die Reparaturarbeiten gestalteten sich aufwendig. (Quelle: Hamburger Abendblatt, 29.07.2026)

Nach Ortsvereins-Insolvenz in Wedel: Neustart für Awo-Sozialberatung

Nach der Insolvenz des Awo-Ortsvereins Wedel startet die Allgemeine Sozialberatung am 10. August unter neuer Trägerschaft neu. Die Awo Schleswig-Holstein übernimmt die Beratungsstelle in der Mühlenstraße 7. Erfahrene Fachkräfte wie Mechthild Kuiter-Pletzer und Kerstin-Anje Malenke kehren aus dem Ruhestand zurück. Das Angebot bleibt vertraulich, individuell und kostenfrei. (Quelle: sh:z, 28.07.2026)

Neues Einkaufszentrum mit Edeka in Quickborn wird endlich gebaut

Nach langer Verzögerung erhielt der Investor Georg-Hinrich Graubner die Baugenehmigung für das Einkaufszentrum in Quickborn-Heide. Edeka und Rossmann bilden einen Ankermieter im Hauptgebäude. Das zweite Gebäude beherbergt Fressnapf, Pinnau-Apotheke und Denkriesen. Die Fertigstellung ist für Spätsommer 2027 geplant. (Quelle: sh:z, 28.07.2026)

Aus den sozialen Medien

Frauenrechte und gleiche Bezahlung sind kein Kleinkram

Die SPD im Kreis Pinneberg fordert schnelle Umsetzung der EU-Richtlinie für Lohntransparenz. Der unbereinigte Gender-Pay-Gap liegt in Deutschland bei 16 Prozent, 6 Prozent davon erklären sich nur durch Lohndiskriminierung. Das Frauennetzwerk der SPD mit Vorsitzender Sonja Birnbaum (Uetersen) erwartet mehr Einsatz der Bundesregierung. Die geplante Umsetzung erst 2027 ist für die SPD nicht ausreichend. (Quelle: SPD Kreis Pinneberg, 29.07.2026)


Hinweis: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der täglichen Presseschau erstellt und mit KI-Unterstützung verfasst. KI macht Fehler, deswegen sind alle Angaben ohne Gewähr.