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Presseschau vom 14.07.2026

Presseschau vom 14.07.2026 – Themen aus dem Kreis Pinneberg

Millionen-Skandal: Landrätin Elfi Heesch bleibt ohne Disziplinarverfahren

Das Innenministerium Schleswig-Holstein verzichtet auf ein Disziplinarverfahren gegen Landrätin Elfi Heesch. Begründung: Es lägen keine Anhaltspunkte für ein Dienstvergehen vor. Heesch hatte den Kreistag monatelang nicht über einen Millionenverlust von 6,8 Millionen Euro informiert. Sie hatte sogar einen fertiggestellten Bericht über das Finanzloch nachträglich eigenhändig verändert und zurückgehalten. Die SPD-Kreisfraktion unter Vorsitz von Hans-Peter Stahl zeigt sich erschüttert. Das Vertrauen in Heeschs Verwaltungshandeln sei nachhaltig gestört. Ihre Chancen auf Wiederwahl am 26. August sind stark gesunken.

(Quelle: Hamburger Abendblatt, sh:z, 13.-14.07.2026)

Helgoland: Inselgenossenschaft verliert Bieterkampf um Bäckerei

Die Inselgenossenschaft Helgoland ist beim Kauf der insolventen Bäckerei gescheitert. Sie bot 650.000 Euro – lag damit 110.000 Euro unter dem Höchstgebot. Seit Ende 2024 gibt es auf der Insel keine frischen Backwaren mehr. Die Initiatoren Mario Peterscheck und Adrian Wolf arbeiten bereits an Alternativen. Sie prüfen den Kauf einer anderen Immobilie oder einen Neubau mit provisorischer Lösung. Die Genossenschaft hat 1.100 Mitglieder und 850.000 Euro Eigenkapital. In drei Wochen sollen erste Ergebnisse präsentiert werden.

(Quelle: Hamburger Abendblatt, 14.07.2026)

Busverkehr: VHH fürchtet Auftragsverlust an Konkurrenz

Die Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein (VHH) bangen um ihre Buslinien im Kreis Pinneberg. Ab Dezember 2027 könnten die Teilnetze Pinneberg/Quickborn/Wedel an die Konkurrenz-Gesellschaft KViP gehen. Etwa 240 Arbeitsplätze sind gebunden an den aktuellen Auftrag. VHH-Geschäftsführer Lorenz Kasch kritisiert den Prozess scharf. KViP habe weder Fahrzeuge noch Betriebshöfe noch ausreichend Personal für den sofortigen Übernahme. Die Investitionskosten würden dreistellige Millionenbeträge übersteigen. Auch Verdi mahnt erhebliche Risiken für Beschäftigte und Fahrgäste an.

(Quelle: Hamburger Abendblatt, 14.07.2026)

Quickborn: Freibad-Preise knacken bundesweiten Durchschnitt

Das Quickborner Freibad erhöhte die Eintrittspreise 2026 erneut um einen Euro. Erwachsene zahlen jetzt sechs Euro – 50 Prozent mehr als 2024. Die Stadt rangiert damit auf Platz zehn der teuersten Freibäder Deutschlands. Der Durchschnitt der 30 größten Städte liegt bei 5,58 Euro. Nur München ist mit 6,30 Euro teurer. Gründe: Das Freibad schreibt jährlich massive rote Zahlen. 2025 kratzte das Defizit an der Millionen-Euro-Grenze. Nachbargemeinde Ellerau hält mit 4,50 Euro deutlich günstigere Preise.

(Quelle: Hamburger Abendblatt, 14.07.2026)

Aus den sozialen Medien

MdB Ralf Stegner im Kreis unterwegs

Der Bundestagsabgeordnete besuchte das Himmelmoor in Quickborn und sprach mit Mitgliedern der Bürgerinitiative. Stegner diskutierte mit SPD-Kollegen über anstehende Sozialreformen. Heute spricht er beim DGB in Elmshorn und trifft den Bürgermeister von Halstenbek. In aktuellen Interviews fordert die SPD Klarheit gegenüber Netanjahus Siedlungspolitik. Heute feiert sein ehemaliger Chef Günther Jansen seinen 90. Geburtstag.

(Quelle: Soziale Medien, Elke Schreiber, 14.07.2026)


Hinweis: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der täglichen Presseschau erstellt und mit KI-Unterstützung verfasst. KI macht Fehler, deswegen sind alle Angaben ohne Gewähr.