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Renten und Pensionen als Thema im Senioren-Netzwerk der SPD im Kreis Pinneberg

Das Prioritäten-Thema bei der Arbeitsgemeinschaft für Arbeit AfA auch im Kreis Pinneberg

„Für die AfA im Kreis Pinneberg und auch für den AfA-Landesverband Schleswig-Holstein steht die Neugestaltung der gesetzlichen Rentenversicherung – neben den Großbaustellen bei der Kranken- und Pflegeversicherung – ganz oben auf der Agenda.“ Mit diesen Worten leitete der Kreisvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft für Arbeit AfA, Jürgen Heesch, seinen Beitrag auf der letzten Zusammenkunft des Kreis-Seniorennetzwerkes ein. Er und seine zurzeit sieben Genossinnen und Genossen im Vorstand der AfA erinnern zurzeit in jeder Diskussion an die Notwendigkeit, dass unsere sozialen Sicherungssysteme revidiert oder im Sinne größtmöglicher Gerechtigkeit nötigenfalls umgebaut werden müssen.

Die Kompetenzen der Arbeitsgemeinschaft für Arbeit auch für die Zeit nach der Arbeit

Alle im AfA-Kreisvorstand sind oder waren jahrelang selbst Betriebsräte, teilweise in leitenden Positionen, haben zahlreiche Auseinandersetzungen mit Arbeitgebern geführt und dabei wertvolle und umfangreiche Erfahrungen gesammelt. Außerdem sind wir teils jahrzehntelang aktive Gewerkschaftsmitglieder, die in ihren Betrieben zum Beispiel Sozialpläne mit ausgearbeitet haben, wenn es mal wieder darum ging, Arbeitsbedingungen negativ zu verändern oder Menschen zu entlassen. Soziale Absicherung steht deshalb aktuell im Zentrum unserer Gefahrenabwehr, denn die politischen Pläne laufen leider in die entgegengesetzte Richtung. Für die Diskussion im Seniorennetzwerk hatte Jürgen Heesch dabei umfangreiche Materialien zur gegenwärtigen Struktur der Altersversorgung, zum Vergleich von Renten und Pensionen und zu den Zahlen von Menschen, die aktuell nicht in die Rentenversicherung einzahlen, mitgebracht.

Die gesetzliche Rente muss verbreitert und gestärkt werden

Während die Zahl der Versicherten in die Deutsche Rentenversicherung 2024 bei 58 Millionen Menschen gelegen hat, lagen die Zahlen der Versicherten in staatlichen und berufsspezifischen Versorgungssystemen 2024 bei 4 Millionen Menschen. Jürgen Heesch plädierte hier nachdrücklich dafür, die gesetzliche Rentenversicherung Schritt für Schritt auf eine breitere Grundlage zu stellen und mehr Beschäftigtengruppen in die gesetzliche Rentenversicherung einzubeziehen. Das gegenwärtige System schaffe zahlreiche Ungerechtigkeiten und führe auch zu deutlich veränderten Versorgungsbedingungen im Alter nach der Berufsphase. Vor allen Dingen gelte dies auch mit Blick auf die Mindestversorgung bei Renten und Pensionen, die sich deutlich unterscheide. Das dürfe so nicht bleiben, so der AfA-Kreisvorsitzende. Lebhaft diskutiert wurde auch das Verhältnis von Beitragsleistungen zu Steuerzuschüssen bei der Finanzierung der Renten.

Thomas Hölck: Die Aufklärung zur Sache und die Diskussion zu einem besseren Gesamtkonzept muss weitergehen

Für den SPD-Kreisvorsitzenden Thomas Hölck, der auch an der Netzwerk-Runde teilnahm, ist dabei klar, dass es noch viel Aufklärungsarbeit braucht, damit es angesichts des demographischen Wandels zu einem tragfähigen Zukunftskonzept für eine faire und angemessene Altersversorgung für jeden Menschen kommt.

Quelle: KV Pinneberg