Die SPD aus Kreis und Stadt war mit dabei! Mit Elke Schreiber als stellvertretender Kreispräsidentin, mit allen Abgeordneten und vielen Genossinnen und Genossen.
Bunt, laut und kämpferisch – das war der 1. Mai 2026 in Elmshorn. Da mag die provokative Luftverschmutzung mit Rauchfackeln in einem sogenannten „Jugendblock“ während der Mai-Demonstration auch nicht nach jedem Geschmack gewesen sein – die Teilnahme und die Stimmung waren gut. Die einzelnen Gewerkschaften und auch die eingeladenen Parteien und Organisationen hatten ihre Stände aufgebaut, Betriebsräte und Vertrauensleute waren vertreten, ältere und auch viele jüngere Gewerkschaftsmitglieder. Und auf der Bühne stellten vor allen Dingen junge Gewerkschaftsvertreterinnen und Vertreter aus den Betrieben ihre Situation und ihre Anliegen vor.
Zwischenkundgebungen mit viel Gehalt
Die produktive Spannung zwischen den Generationen wurde schon dadurch deutlich, dass die erste Rede auf der Anfangskundgebung von einer jungen Vertreterin der Bewegung „Fridays for Future“ gehalten wurde. Und es dann bei der Zwischenkundgebung an der Gedenkstätte für den von den Nazis umgebrachten Elmshorner Stadtverordneten und KPD-Reichstagsabgeordneten Reinhold Jürgensen an einer der ältestes Gewerkschafterinnen in dem Mai-Umzug war, Irmgard Jasker aus Wedel, an die antifaschistischen Traditionen der Gewerkschaften zu erinnern und ein engagiertes Eintreten für Demokratie und Arbeitnehmerrechte einzufordern. Irmgard Jasker lässt es sich übrigens schon seit Jahrzehnten nicht nehmen – trotz oder gerade auch wegen ihres Geburtstags – an den Mai-Kundgebungen teilzunehmen. Herzlicher Beifall aller Versammelten dankte ihr dafür. Wie auch der langjährige Bezirksgeschäftsführer von ver.di Ralf Schwittay herzlich von allen Teilnehmenden auf dem Alten Markt verabschiedet wurde.
Der 1. Mai – auch ein Tag der politischen Symbole und Bekenntisse
Natürlich durften auch die politischen Symbole und Bekenntnisse bei diesem 1. Mai nicht fehlen. Der SPD-Kreisvorstand sammelte sich hinter einem großen Transparent, das durch die Stadt getragen wurde. Die Genossinnen und Genossen aus Elmshorn und die Arbeitsgemeinschaft für Arbeit AfA hatten Stände aufgebaut. Beate Raudies, SPD-Landtagabgeordnete und Vorsitzende der SPD in Elmshorn, verteilte 150 Rosen, aber ausdrücklich in der Solidarität der Frauen nur an die weiblichen Beteiligten der Abschlusskundgebung.
Und Ralf Stegner, der SPD-Bundestagsabgeordnete, setzte in der abschließenden Politikrunde aller politischen Vertreter, die bei der letzten Bundestagswahl im Kreis Pinneberg angetreten waren, und dem IG-Metall Bevollmächtigten Kai Trulsson deutliche Akzente mit klaren Aussagen. Ralf Stegner:
„Wir müssen dazu beitragen, dass Kriege mit durch Diplomatie verhindert werden.“ „ Es darf nicht passieren, dass der Sozialstaat ruiniert wird, um Kriege führen zu können.“ „ Die Rechte der Arbeitnehmerinne und Arbeitnehmer dürfen nicht rasiert werden. Sie müssen im Gegenteil im Interesse aller verstärkt werden.“ „Die gesetzliche Rente ist keine Basisrente à la Merz, sondern solidarischer Ausdruck von Lebensleistung im Generationenvertrag und muss unbedingt weiter gestärkt werden.“ „ Wir stehen hier gemeinsam für gute Arbeit und faire Löhne. Das war immer notwendig und das wird auch weiter immer notwendig sein“
Thomas Hölck: „Wir sind auch im nächsten Jahr wieder dabei.“
Damit bekam Ralf nicht nur viel Beifall von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern dieser Kundgebung, sondern hatte auch noch einmal das Banner des SPD-Kreisverbandes in Erinnerung gebracht. Für Thomas Hölck, den SPD-Kreisvorsitzenden ist klar:
„ Der 1.Mai muss gesetzlicher Feiertag für die Arbeitnehmerschaft und die Gewerkschaften in Deutschland bleiben. Er ist ein Tag der Solidarität und als SPD sind wir auch im nächsten Jahr wieder dabei. Das rote SPD-Banner wird auch dann wieder durch die Stadt getragen.“
Verantwortlich: Ernst Dieter Rossmann 3.5.2026
Quelle: KV Pinneberg



