Presseschau vom 22. April 2026 – Themen aus dem Kreis Pinneberg
Bundeswehr stoppt Gewerbepark-Pläne in Heist
Die Gemeinde Heist wollte auf 4,5 Hektar ein neues Gewerbegebiet am Flugplatz entwickeln. Das Bundesverteidigungsministerium hat diese Pläne wegen der veränderten Sicherheitslage gestoppt. Bürgermeister Jürgen Neumann ist enttäuscht über die kurzfristige Mitteilung. Die Gemeinde investierte bereits 30.000 Euro in Vorplanungen. Insgesamt 187 ehemalige militärische Liegenschaften bundesweit sind von dem Moratorium betroffen. (Quelle: Hamburger Abendblatt, 22.04.2026)
30-Millionen-Euro-Projekt: Neues Leben für Barmstedts Innenstadt
Investor Christian Messerschmidt stellt Pläne für das ehemalige Hotel Stadt Hamburg vor. Der Neubau soll 60 seniorengerechte Wohnungen mit begrüntem Innenhof umfassen. Ein innovatives Konzept mit Restaurants, Cafés und Konferenzräumen soll die Innenstadt beleben. Der Bebauungsplan wird nach der Sommerpause beschlossen. Baubeginn ist 2027, Fertigstellung 2028. (Quelle: Hamburger Abendblatt, 21.04.2026)
Fahrstuhl-Drama in Elmshorn: Endlich Hilfe vor Ort
Der einzige Fahrstuhl am Bahnhof Elmshorn ist seit Februar außer Betrieb. Nach massiven Protesten und einem „Brandbrief“ des Oberbürgermeisters setzt die Deutsche Bahn nun zwei Mitarbeiter als Reisendenhelfer ein. Die Helfer unterstützen täglich von 8 bis 18 Uhr Menschen mit Kinderwagen und Gepäck. Die Lösung ist längst überfällig. (Quelle: sh:z, 22.04.2026)
Kraftwerk Wedel: Stilllegungsprozess dauert fünf Jahre
Das Kohlekraftwerk Wedel soll Ende 2026 in die Reserve gehen. Der Stilllegungsprozess wird etwa fünf Jahre dauern. Zunächst folgt eine „warme Konservierung“, damit die Anlage bei Bedarf reaktiviert werden kann. Die Fernwärmeversorgung übernimmt dann die neue GuD-Anlage an der Dradenau. Das Maschinenhaus steht unter Denkmalschutz. (Quelle: Hamburger Abendblatt, 22.04.2026)
Straßenzustand verschärft sich: Fünf Landesstraßen dringend sanierungsbedürftig
Im nördlichen Kreis Pinneberg zeigen mehrere Landes- und Kreisstraßen erhebliche Schäden. Die Landesstraßen 112, 113 und 288 benötigen dringend Sanierungen. Der Kreis priorisiert zunächst Brückensanierungen. Ein Ende der Rüttelpartie ist vorerst nicht absehbar. (Quelle: Hamburger Abendblatt, 22.04.2026)
Himmelmoor Quickborn: Vom Torfabbau zum beliebten Ausflugsziel
Der Förderverein Himmelmoor feiert sein 20-jähriges Bestehen. Mit etwa 3.000 Ehrenamtsstunden pro Jahr trägt der Verein maßgeblich zur Entwicklung des Naturschutzgebietes bei. Der 2017 eröffnete Moorlehrpfad lockt jährlich rund 45.000 Besucher an. Am 31. Mai findet die Jubiläumsfeier statt. (Quelle: Hamburger Abendblatt, 22.04.2026)
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Aus den sozialen Medien
Thomas Hölck MdL: Koalition braucht konstruktive Zusammenarbeit
Der SPD-Politiker kritisiert öffentliche Konflikte innerhalb der Koalition. Eine stabile Regierung erfordert Verlässlichkeit und gegenseitigen Respekt. Die SPD setzt bei Reformen auf Fairness und Gerechtigkeit. Populisten und Rechtsradikale profitieren von Instabilität. Verantwortung geht anders. (Quelle: Thomas Hölck MdL, 22.04.2026)
Beate Raudies: Barrierefreiheit ist ein Grundrecht
Die Parlamentarische Staatssekretärin kritisiert die unzureichende Hilfe der Deutschen Bahn in Elmshorn. Zwei Mitarbeiter für einen großen Umsteigebahnhof sind nicht ausreichend. Barrierefreiheit ist kein „Nice-to-Have“, sondern ein Grundrecht. Nachbesserungen müssen sofort erfolgen. (Quelle: Beate Raudies, 22.04.2026)
SPD Pinneberg: Arbeitnehmer-Treffen zum Thema Künstliche Intelligenz
Die SPD lädt zum Arbeitnehmer-Treffen am 28. April um 19 Uhr ins Büro Pinneberg. Thema: Wie verändert KI unsere Arbeitswelt? Mit Input von Betriebsrätin Kerstin David und Statements von Ralf Stegner und Jürgen Heesch. Anmeldung nicht zwingend. Es gibt Frikadellen! (Quelle: SPD Kreisverband Pinneberg, 22.04.2026)
Masterplan Arbeit.Wirtschaft.SH: SPD setzt auf Kooperation mit Dänemark und Hamburg
Die SPD-Landespartei hat einen Masterplan für wirtschaftliche Entwicklung verabschiedet. Schleswig-Holstein soll von dänischen und Hamburger Modellen lernen. Fokus: Infrastruktur, Innovationen, erneuerbaren Energien und faire Arbeitsbedingungen. Der Ostseeraum wird als europäischer Zukunftsraum begriffen. (Quelle: SPD Kreisverband Pinneberg, 22.04.2026)
Hinweis: Diese Zusammenfassung wurde automatisch aus der täglichen Presseschau erstellt und mit KI-Unterstützung verfasst. KI macht Fehler, deswegen sind alle Angaben ohne Gewähr.
