Anlässlich seines 75. Geburtstages haben wir Ernst Dieter Rossmann am Sonntag mit einem Empfang in unserem Kreisbüro in Pinneberg geehrt. Viele Gäste aus Politik, Vereinen, Verbänden und dem Ehrenamt waren gekommen, um ihm zu gratulieren und ihre Wertschätzung zum Ausdruck zu bringen. Schon die große Zahl der Gäste machte deutlich, wie viele Menschen Ernst Dieter über viele Jahre begleitet hat und wie sehr er in der Region geschätzt wird.
Zu Beginn sprach unser Kreisvorsitzender Thomas Hölck. Er betonte, wie wichtig Ernst Dieter Rossmann für den SPD-Kreisverband Pinneberg bis heute ist und wie sehr seine Erfahrung, seine Verlässlichkeit und sein langjähriger Einsatz geschätzt werden. Zugleich fand Thomas Hölck auch einen humorvollen Einstieg: Ein wirkliches Laster sei ihm bei Ernst Dieter nicht bekannt – außer vielleicht, dass er Cola trinke. Das sorgte gleich zu Beginn für einige Lacher und setzte den Ton für einen sehr gelungenen Vormittag.
Ernst Dieter Rossmann hat die SPD über Jahrzehnte hinweg auf unterschiedlichen Ebenen mitgeprägt – in Elmshorn, im Kreis Pinneberg, Schleswig-Holstein und darüber hinaus auch im Deutschen Bundestag. Besonders in der Bildungspolitik hat er sich mit großer Fachkenntnis, Klarheit und Leidenschaft eingebracht. Aber auch nach seiner Zeit in Berlin war für ihn nicht Schluss. Er ist der Politik vor Ort und unserer SPD eng verbunden geblieben und bringt sich bis heute mit viel Energie ein, unter anderem als Pressesprecher unseres Kreisverbandes. Nicht ohne Augenzwinkern wurde deshalb auch angemerkt, dass wohl kaum jemand Pressemitteilungen so schnell schreibt wie Ernst Dieter.
Besonders gefreut haben wir uns über den Besuch von Aydan Özoğuz, ehemalige Vizepräsidentin des Deutschen Bundestags und Bundestagsabgeordnete aus Hamburg, die als Laudatorin nach Pinneberg gekommen war. Sie hat viele Jahre gemeinsam mit Ernst Dieter im Bundestag gearbeitet und fand sehr persönliche, herzliche und zugleich humorvolle Worte. Sie würdigte seinen großen Einsatz, insbesondere in der Bildungspolitik, aber auch sein Engagement für Ehrenamt und Sport sowie die Verlässlichkeit, mit der er Politik gemacht hat.
Sehr schön waren auch die Anekdoten aus der gemeinsamen Berliner Zeit. Aydan Özoğuz erinnerte an viele Rückfahrten nach Sitzungswochen, wenn beide oft im selben Zug Richtung Norden unterwegs waren. Dabei habe Ernst Dieter es regelmäßig geschafft, schon in Spandau einzuschlafen. Das sorgte für viel Schmunzeln. Gleichzeitig zeichnete sie damit ein Bild, das gut zu ihm passt: auf der einen Seite ein hellwacher, kluger und immer interessierter Geist, auf der anderen Seite jemand, der offenbar genau wusste und weiß, wie man mit den eigenen Kräften gut haushaltet. Ihrer Rede war deutlich anzumerken, wie sehr sie Ernst Dieter nicht nur politisch, sondern auch persönlich schätzt.
Auch Elke Schreiber, langjährige Wegbegleiterin von Ernst Dieter und heute stellvertretende Kreispräsidentin im Kreis Pinneberg, fand sehr persönliche Worte. Sie erinnerte an ihre ersten Wahlkämpfe mit und für Ernst Dieter und beschrieb einen Menschen, der politische Arbeit immer mit großer Genauigkeit, Ausdauer und einem hohen Anspruch an sich selbst und andere angegangen ist. Gerade diese Mischung aus Verlässlichkeit, Klarheit und echtem Einsatz, so wurde in ihrer Rede deutlich, hat Ernst Dieter über all die Jahre ausgezeichnet und tut es bis heute.
Beate Raudies, Landtagsabgeordnete, Vizepräsidentin des Landtags und als Ortsvereinsvorsitzende in Elmshorn auch Nachfolgerin von Ernst Dieter Rossmann in dieser Funktion, machte in ihrem Beitrag ebenfalls deutlich, wie wichtig und prägend Ernst Dieter für die SPD bis heute ist – in Elmshorn, im Kreis Pinneberg und weit darüber hinaus. Sie griff dabei auch den Blick von Roger Willemsen auf, der Ernst Dieter einmal folgendermaßen beschrieb: Ein „norddeutsch gefärbter Zausel mit lässig fallendem ergrauten Haar und Brille. Er ist, was er sagt, und entwickelt, was er zu sagen hat, leise und überzeugend.“ Gerade weil diese Beobachtung von jemandem stammt, der Politik sehr genau und oft auch mit spitzer Feder beschrieben hat, blieb sie besonders im Gedächtnis. Sie passte an diesem Vormittag gut zu dem Bild, das viele von Ernst Dieter haben: eigenständig, klug, unverwechselbar und mit einer besonderen Art.
Für viele Lacher sorgte außerdem die Satire-Einlage von Ernst Dieters ehemaligem Mitarbeiter Jens von Häfen. Mit seiner Kunstfigur Viktor Alexandrowitsch Petuchin, dem Russen, der bei gemeinsamen Unternehmungen regelmäßig seinen Freund Sergej verliert, brachte er eine zusätzliche humorvolle Note in den Empfang ein.
Mit Ralf Stegner war auch Ernst Dieters Nachfolger als Bundestagsabgeordneter unter den Gästen. Gemeinsam mit den vielen weiteren Gästen wurde an diesem Vormittag sehr deutlich, wie groß die Verbundenheit mit Ernst Dieter ist und wie sehr sein jahrzehntelanges Engagement geschätzt wird.
Es war ein schöner, herzlicher und würdiger Vormittag mit vielen Erinnerungen, Dankbarkeit und guten Worten für Ernst Dieter Rossmann. Wir haben uns sehr gefreut, diesen besonderen Geburtstag gemeinsam mit ihm feiern zu können, und sagen noch einmal: Alles Gute zum 75. Geburtstag, lieber Ernst Dieter!
Quelle: KV Pinneberg








