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Die Arbeitsgemeinschaft für Bildung AfB im Kreis Pinneberg startet wieder durch

„Schläfrigkeit und Dickfelligkeit“ der Landesregierung in der Kritik

In den letzten drei Jahren hat sich die Arbeitsgemeinschaft für Bildung zu einem festen Aktivposten in der Kreis Pinneberger SPD etabliert. Bei ihrer turnusmäßigen Mitgliederversammlung mit Rückblick, Ausblick und Wahlen zum neuen Vorstand kam dabei die ganze Palette der Aktivitäten in den letzten Jahren zur Sprache. So hat es mehrere Anträge für die Kreis- und Landesparteitage gegeben, u. a. zur Europabildung und den Europa-Schulen, die auch im Kreis Pinneberg besser gefördert werden sollen, ebenso wie zur beruflichen Bildung.

In zahlreichen Veranstaltungen wurde insbesondere das Ziel des Rechtsanspruchs auf feste ganztägige Betreuungs- und Bildungszeiten an den Grundschulen zum Thema. „Hier hat die schwarz-grüne Landesregierung in Schleswig-Holstein leider ziemlich lange gepennt und eine gute Vorbereitung verschlafen“, so die Kritik bei der AfB. Der bildungspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Martin Habersaat, mit dem die AfB engen Kontakt hält, habe hier zwar immer wieder sehr präzise den Finger in die Wunde gelegt bei der Landesregierung, aber deren „Dickfelligkeit“, so der Kreis-AfB-Sprecher Ernst Dieter Rossmann, sei schon ein sehr großes Problem. Das wurde auch in einer AfB-Veranstaltung im Kreis mit dem Hamburger Bürgerschaftsabgeordneten Nils Hansen deutlich, der den Kontrast zu den vorbildlichen Leistungen der Hansestadt und die großen Rückstände in Schleswig-Holstein aufgezeigt hatte, zum Beispiel bei der Verschleppung der Sprachförderung vor der Schule, die in Schleswig-Holstein nur ganz mühsam und noch längst nicht für alle Kinder vorankommt.

Für die Zukunft sollen genau diese Themen wie Chancengleichheit in den Kindertagesstätten und an den Schulen, bessere Unterstützung für Lehrkräfte sowie Erzieherinnen und Erzieher, die Öffnung der Schulen für Multiprofessionalität, vorschulische und schulbegleitende Sprachförderung sowie die Stärkung der beruflichen Bildung und der allgemeinen Weiterbildung bearbeitet werden. Auch will sich die AfB besonders um die Entwicklung an den Förderzentren im Kreis und deren Probleme kümmern.

Als neuer Leitungskreis stehen dafür Ernst Dieter Rossmann als Sprecher sowie das Team mit Sabine David-Glissmann, Yella Schulz, Torben Klebert und dem neu dazukommenden Rolf Findt bereit, die das einhellige Vertrauen der AfB-Mitgliederversammlung erhalten haben.

Quelle: KV Pinneberg