Großes Interesse und lebhafte Diskussionen kennzeichneten die Veranstaltung zur Wehrdienstreform, zu der die Ortsvereine Halstenbek, Schenefeld und Pinneberg am Sonnabend ins JUKS nach Schenefeld eingeladen hatten.
Victoria Wichert, Ortsvereinsvorsitzende in Halstenbek, führte durch die Veranstaltung und begrüßte als Referent*innen Finja Schwickert, Co-Vorsitzende der Jusos Schenefeld und Mitglied im SPD-Kreisvorstand, Renke Döhren, ehemaliger Landesschüler*innensprecher der Gemeinschaftsschulen in Schleswig-Holstein, Vincent Ripken, Mitglied des Kinder- und Jugendbeirates Schenefeld, sowie den SPD-Landtagsabgeordneten Kianusch Stender aus Flensburg. Ebenfalls nach Schenefeld gekommen war Jugendoffizier Alexander Stieben von der Bundeswehr aus der Unteroffizierschule der Luft in der Jürgen-Schumann-Kaserne in Appen.
In der anschließenden Aussprache spannte sich der thematische Bogen schnell weit. Im Mittelpunkt der lebhaften Diskussion standen insbesondere die Perspektiven von Schülerinnen und Schülern, der Jugend insgesamt, der Bundeswehr sowie der Politik. Darüber hinaus wurde die Rolle von Frauen in der Bundeswehr, Fälle von Extremismus innerhalb der Truppe, die Aufgaben möglicher Wehrpflichtiger sowie konkrete Wünsche und Anregungen zur Ausgestaltung einer entsprechenden Regelung intensiv erörtert.
Als Fazit hielt Finja Schwickert fest, dass sich trotz unterschiedlicher Perspektiven im Wesentlichen Einigkeit darüber zeigte, dass der Wehrdienst freiwillig bleiben solle. Zudem verband alle Beteiligten die Hoffnung, dass die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands niemals praktisch eingesetzt werden müsse, sondern ausschließlich der Abschreckung und Prävention diene.
Quelle: KV Pinneberg
