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Der Bund und die Länder wollen den Sanierungsstau an Hochschulen endlich auflösen!

Das geht auch viele junge Leute im Kreis Pinneberg an!

Der Bund und die Länder haben ein umfangreiches Programm beschlossen, um die Modernisierung und Sanierung von Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen kurzfristig zu beschleunigen. Demnach stehen den Ländern von 2026 bis 2029 jährlich bis zu einer Milliarde Euro für Bau, Sanierung und Modernisierung von Wissenschaftsinfrastrukturen und Kitas zur Verfügung.

Mit diesen vier Milliarden Euro lässt sich der allgemein anerkannte Investitionsbedarf an den Hochschulen im dreistelligen Milliardenbereich natürlich nicht innerhalb von vier Jahren abdecken. Deshalb ist klar, dass die jetzt getroffene Vereinbarung nur der Einstieg in ein langfristiges Zusammenwirken von Bund und Ländern im Hochschulbau sein kann. Aber immerhin: Ein Anfang ist gemacht, und darauf kann und muss weiter aufgebaut werden.

Die Hochschulen begrüßen deshalb ausdrücklich, dass Bund und Länder sich in kurzer Zeit auf einen rechtlichen Rahmen verständigt haben, sodass der Bund dringend benötigte Mittel für Investitionen in den Hochschulbau – auch für die Sanierung bestehender Gebäude – bereitstellen kann.

Für den Erfolg der Vereinbarung ist es nun wichtig, gemeinsam mit den Hochschulen rasch zusätzliche Bau-, Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen zu starten. Zudem müssen die Länder einen strategischen Planungsprozess aufsetzen, um den weiterhin bestehenden Sanierungsstau, der durch die aktuelle Vereinbarung allenfalls gebremst wird, langfristig aufzulösen. Das gilt im Übrigen in besonderer Weise auch für Schleswig-Holstein, wo gerade in letzter Zeit an den Hochschulen im Land gravierende Probleme aufgetreten sind.

Quelle: KV Pinneberg