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Der Deutschland-Korb für bezahlbare Lebensmittel

Nah dran an den Sorgen der Menschen:

Die SPD will einen „Deutschland-Korb“ mit besonders günstigen Grundnahrungsmitteln

Fakt 1: Zwischen Januar 2020 und Oktober 2025 sind die Lebensmittelpreise in Deutschland nach Angaben des Statistischen Bundesamtes um 36,1 % gestiegen. Die Löhne haben dabei mit diesem Preisanstieg nicht Schritt halten können.

Fakt 2: 45 % der Bürgerinnen und Bürger müssen sich nach Umfragen laut der Verbraucherzentrale aufgrund der gestiegenen Preise beim Lebensmitteleinkauf einschränken.

Die SPD im Bund macht deshalb die Bezahlbarkeit des eigenen Lebens mit neuen politischen Ideen und Vorstellungen zum Thema.

Die drei Kernforderungen:

  1. Es soll in den Supermärkten eine Hinweispflicht auf Mogelpackungen geben.
  2. Es soll eine staatliche Preisbeobachtungsstelle geben, die die Mechanismen der Preisbildung vom Acker bis zum Supermarktregal transparent macht und bei Fehlentwicklungen deutlich Alarm schlägt.
  3. Handelsketten sollen einen „Deutschland-Korb“ mit günstigen und preisstabilen Grundnahrungsmitteln anbieten, die in Deutschland produziert wurden.

Vorbild für den „Deutschland-Korb“ ist dabei eine griechische Initiative aus dem Jahr 2022. Über eine staatliche Internetseite können sich die Menschen in Griechenland über die „Haushaltskörbe“ von derzeit einem Dutzend Handelsketten informieren. Die großen Supermarktketten sind nämlich verpflichtet, jede Woche aus einer Liste von mehr als 50 Produkten des täglichen Bedarfs preiswerte Waren anzubieten.

Auch wenn die CDU/CSU-Fraktion die Ideen und Vorschläge der SPD genauso wie die Wirtschaftsverbände gleich verworfen hat, muss das die SPD nicht abschrecken. Verbraucherschutz ist schon immer eine Domäne der SPD gewesen. Und Überzeugungsarbeit gehört für die SPD nun einmal dazu, wenn Fortschritt für die breite Masse der Menschen konkret und erlebbar werden soll.

Quelle: KV Pinneberg