Der SPD-Spitzenmann Ulf Kämpfer setzt den Ton: Für ein Leben, das gerechter, einfacher und bezahlbarer wird.
Die Gästeschar war bunt gemischt: vom Kreispräsidenten bis zum Kieler Oberbürgermeister
Ein volles Haus mit Gästen aus allen Generationen, gute Stimmung mit viel Zuversicht und wohl gesetzte Reden zwischen nachdenklicher Reflexion und kämpferischen Zukunftsbotschaften – das war der Neujahrsempfang 2026 der Kreis-Pinneberg-SPD am Sonnabend in Ladiges Gasthof in Holm. Der SPD-Kreisvorsitzende Thomas Hölck konnte aus diesem Anlass über 120 Gäste begrüßen – sozialdemokratische Mitglieder wie parteilose Interessierte, Verbandsvertreter aus allen Bereichen des öffentlichen Lebens sowie überregionale wie regionale Politiker, auch aus anderen Parteien. So waren nicht nur das Präsidium des Kreistages mit seinem Präsidenten Helmut Ahrens von der CDU an der Spitze, sondern auch der Bundestagsabgeordnete Ralf Stegner, die Landtagsvizepräsidentin Beate Raudies sowie zahlreiche Kreistagsabgeordnete und haupt- wie ehrenamtliche Bürgermeister aus allen Teilen des Kreises der Einladung der SPD gefolgt. Besonders freute sich Thomas Hölck dabei auf die Neujahrsrede des politischen Mehrkämpfers Ulf Kämpfer, der als Kieler Oberbürgermeister, Präsident des Verbandes kommunaler Unternehmen und stellvertretender Präsident des Deutschen Städtetages nicht nur ganz viel Führungs- und Verwaltungskompetenz sowie wirtschaftlichen Hintergrund hat, sondern gleichzeitig als Spitzenkandidat der SPD zur nächsten Landtagswahl und designierter Landesvorsitzender der SPD Schleswig-Holstein ein profilierter Streiter für Fairness, Demokratie und Gerechtigkeit ist.
Für Beharrlichkeit, Zusammenarbeit und Kompromissfähigkeit
Thomas Hölck warb in seiner Begrüßung für ein engagiertes Eintreten aller demokratischen Kräfte: „Gegen das Schlechtmachen unserer Demokratie setzen wir die beharrliche Suche nach guten Lösungen und fairen Kompromissen, gegen die Großmachtsucht von Trump bis Putin setzen wir ein starkes gemeinsames Europa, und gegen Ungerechtigkeit und Verzagtheit setzen wir Zuhören und Hingehen zu den Menschen, gerade auch zu denen, denen es nicht so gut geht, sowie Zusammenarbeit im Einsatz für Fortschritt und Fairness und Chancengleichheit für alle.“ Der SPD-Kreisvorsitzende erinnerte an die 50-jährige Wiederkehr der Deichbrüche bei Haseldorf und an die Handlungsfähigkeit des Staates sowie die Solidarität zwischen den Menschen. „Ob in den großen Krisen oder Katastrophen und den Herausforderungen für Frieden und Freiheit oder bei den örtlichen Entwicklungen und Entscheidungen: Aufbruch hat immer mit den Menschen zu tun, und Zusammenhalt wächst in der gemeinsamen Hoffnung und dem konkreten Handeln – auch bei uns, auch im Kreis Pinneberg.“ So lautete die Botschaft von Thomas Hölck für das neue Jahr 2026 beim Neujahrsempfang.
Ulf Kämpfers Prioritäten: Zukunftsvorausschau auch beim Wohnen und bei der Bildung
Ulf Kämpfer knüpfte in seiner Neujahrsrede an diese regionale Verbundenheit gerne an und erinnerte nicht nur an die vielen Besuche bei der SPD im Kreis und die guten Beziehungen innerhalb der kommunalen Familie, sondern auch an seine ersten Schritte in der Landespolitik vor über 20 Jahren als Mitarbeiter im Kieler Umwelt- und Landwirtschaftsministerium. Ulf Kämpfer: „Die Fluten 1976 hier in der Elbmarsch waren wirklich extrem hoch, aber alle haben daraus gelernt.“ Die Menschen an der Nordseeküste und an der Elbe hätten zusammen mit dem Staat, der Wirtschaft und den Deichverbänden weit vorausschauende Lösungen erarbeitet und Maßnahmen getroffen, die für die Zukunft vorgesorgt haben.
Diese Zukunftsvorausschau sei vorbildlich gelungen. Ulf Kämpfer: „Das müssen wir jetzt auch in Schleswig-Holstein schaffen, wenn es um das Menschenrecht auf Wohnen geht. Wir brauchen eine klare Priorität für mehr Wohnungen – einfacher, sozialer, bezahlbarer.“ Eine weitere Priorität setzte er in seiner Rede bei der Bildung und der Chancengleichheit. „Die wachsenden Zahlen an Schulabbrüchen und jungen Menschen ohne Berufsabschluss müssen uns umtreiben. Das dürfen wir nicht passiv hinnehmen. Da muss und kann Schleswig-Holstein besser werden.“
Psychische Folgen von Medienkonsum bei Kindern und Jugendlichen gemeinsam bekämpfen
Auch wenn Ulf Kämpfer an anderer Stelle eine klare Abgrenzung zur aktuellen Landesregierung und zur CDU im Lande vornahm, sieht er sich in der Sorge um den überbordenden Medienkonsum von Kindern und Jugendlichen und dessen „Suchtbedrohung“ sehr wohl über Parteigrenzen hinweg einig. Ulf Kämpfer: „Ich muss mit Daniel Günther wirklich nicht übereinstimmen, aber in der Sorge um falsche Selbstbilder, Depressionen und Abhängigkeiten, die hier bei jungen Menschen entstehen können, sind wir alle gefordert. Wir müssen hier für den Medienschutz aktiv werden und die Verhältnisse ändern.“ Das wurde mit kräftigem Beifall von den Gästen unterstrichen.
Überregionale Vorbilder und olympische Träume für Schleswig-Holstein und Hamburg
Viel Resonanz fand der Kieler Oberbürgermeister auch mit seiner Bereitschaft und der Ermunterung, über die eigenen Grenzen hinauszusehen und Zusammenarbeit zu suchen. Kämpfer: „Dänemark kann für uns ein großes Vorbild sein bei der Energie- und Klimapolitik, Hamburg hat gezeigt, wie ein Land mit einer klaren, gut ausgestatteten Schulpolitik nach vorne kommen kann.“ Auch seine Antwort auf die Schlussfrage des fußballbegeisterten Thomas Hölck, in welches Fußballstadion sein Gast denn am liebsten in ein paar Jahren gehen möchte, zeigte Diplomatie und Zuversicht bei dem Gast aus Kiel. Ulf Kämpfer: „Am liebsten möchte ich mit allen zusammen dann die Stadien und Wettkämpfe besuchen, wenn die nächsten Olympischen Spiele in Deutschland 2036 in unserer Heimat, in Hamburg und Kiel, eröffnet werden.“
Der lebhafte Beifall der Gäste machte deutlich, dass der SPD-Spitzenpolitiker hiermit offensichtlich diesen Teil der gemeinsamen Zukunftswünsche zwischen Kiel und Hamburg gut getroffen hatte. Das zeigte sich auch in den lebhaften Gesprächen, die sich im Anschluss an die Reden bei „Ladiges“ in Holm schnell entwickelten.
Quelle: KV Pinneberg









