Zum Jahresbeginn hat der SPD-Ortsverein Barmstedt am Sonntag, 11. Januar, wieder zum Neujahrsempfang ins Humburg-Haus eingeladen. Das Haus war gut besucht. Wir haben gemeinsam auf das vergangene Jahr zurückgeblickt, über kommunalpolitische Themen gesprochen und uns ausgetauscht. Die Neujahrsansprache hat unser Bürgermeister Florian Rodenberg gehalten.
In meiner Begrüßung habe ich ein Bild aus dem berühmten Comic vom unbeugsamen gallischen Dorf aufgegriffen. Barmstedt ist diesem Dorf manchmal gar nicht so unähnlich, nicht weil wir uns abschotten, sondern weil wir zusammenhalten. Hier stehen Menschen füreinander ein, und Engagement, Ehrenamt und Gemeinsinn sind stärker als Gleichgültigkeit. Unser Zaubertrank ist kein Geheimrezept. Er heißt Zusammenhalt, Verantwortung und das Vertrauen darauf, dass jede und jeder Einzelne zählt.

Nicht alle teilen dieselbe Meinung, aber wir teilen dieselbe Stadt. Unterschiedliche Perspektiven sind eine Stärke und nicht das Problem. Das heißt nicht, dass wir in Barmstedt keine Probleme hätten, manche künftigen Herausforderungen sind sogar riesig. Wenn wir aber Zuhören weiter als Voraussetzung für Vertrauen verstehen, bin ich sicher, dass Demokratie in Barmstedt auch 2026 spürbar bleibt.
Mein Dank galt allen, die sich engagieren, sichtbar und unsichtbar, und besonders denen, die den Empfang möglich gemacht und dafür gesorgt haben, dass wir so gut versorgt zusammensitzen konnten. Ehrenamt heißt Zeit schenken und Verantwortung übernehmen, ohne dafür Applaus zu erwarten.

Zum Mitmachen, Mitdenken und Mitreden lade ich weiterhin alle ein. Denn Zusammenhalt beginnt dort, wo Menschen zusammenkommen. Für das neue Jahr wünsche ich uns Respekt, Gesprächsbereitschaft und gemeinsames Gestalten.
Cornelis de Jong, Vorsitzender der SPD Barmstedt

