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Thomas Hölck: Der weitere Wegfall von sozial gebundenen Wohnungen ist ein dramatisches Alarmsignal!

Bezahlbares Wohnen im Kreis Pinneberg

Als ein dramatisches Alarmsignal für das bezahlbare Wohnen im Kreis Pinneberg, bewertet der SPD-Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Thomas Hölck das Wohnraumförderprogramm der Landesregierung von CDU und B 90/ Die Grünen Regierung für 2026. Die Landesregierung hat auf eine Kleine Anfrage des Abgeordneten mitgeteilt, dass im Jahr 2026 im Kreisgebiet 358 Wohnungen aus der sozialen Wohnraumbindung fallen. Mit den 136 Wohnungen, die nächstes Jahr im Rahmen sozialen Wohnraumförderung davon 86 in Uetersen und 50 in Elmshorn errichtet werden sollen, wird nicht einmal die Hälfte der verlorengegangenen Sozialwohnungen kompensiert. „Noch dramatischer ist, dass bis 2030 1342 Wohnungen im Kreis aus der Belegbindung wegfallen“, so der wohnungsbaupolitische Sprecher der SPD Landtagsfraktion.

Das sei keine Zahlenspielerei, sondern harte Realität und würde für viele Menschen im Kreis Pinneberg bedeuten, dass dringend benötigter bezahlbarer Wohnraum immer knapper wird.

Wenn im nächsten Jahr bereits 72 Prozent der sozialgebundenen Wohnungen wegfallen, ohne dass für ausreichend Ersatz gesorgt wird, mag man an die Folgejahre gar nicht denken. Es droht ein eklatanter Mangel an bezahlbarem Wohnraum. Ziel der Landesregierung von CDU und B 90/ Die Grünen beim Sozialen Wohnungsbau ist die Bestandssicherung. Das für sich genommen ist schon ambitionslos, denn wir benötigen eigentlich mehr öffentlich geförderten Wohnraum. „Doch selbst an der Bestandssicherung zu scheitern, ist sozialpolitisch verantwortungslos, schließlich ist bezahlbares Wohnen die sozialpolitische Frage unserer Zeit“, erklärt der SPD-Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete. Die Folgen würden weiter stark steigende Mieten im Kreis Pinneberg sein.

Quelle: KV Pinneberg