Zum Inhalt springen
Home » Was bringt das neue Krankenhaus für den Kreis Pinneberg und die weitere Gesundheitsversorgung vor Ort?

Was bringt das neue Krankenhaus für den Kreis Pinneberg und die weitere Gesundheitsversorgung vor Ort?

Das war das Thema des letzten Netzwerktreffen von interessierten SPD –Senioren aus dem SPD – Kreisverband im Annemarie – Renger Raum der SPD – Kreisgeschäftsstelle in Pinneberg. Hans Peter Stahl, Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion und des Fachausschusses für Gesundheit und Soziales im Kreistag, führte dabei  in die komplexen Planungen zum neuen Konzept des Zentralkrankenhauses sowie in die nächsten Planungsschritte ein.

Angestrebt wird im Kreis  Pinneberg der komplette Neubau eines Standortes der Maximalversorgung, von denen es in Zukunft in ganz Deutschland nach den Vorgaben aus der Krankenhausstrukturreform der letzten Legislaturperiode noch 150 Standorte geben soll. Hans Peter Stahl erinnerte eingangs seiner sehr detaillierten Ausführungen, dass es vor einiger Zeit noch 5 Standorte von Krankenhäusern im Kreis Pinneberg gegeben hätte und die Bedürfnisse nach erhöhter Versorgungsqualität und mehr Breite der Abteilungen schon zu einem beträchtlichen Strukturwandel geführt hätten. Ohne eine Konzentration der Standorte wäre es nicht möglich gewesen, den medizinischen Fortschritt auch im Kreis Pinneberg entsprechend abzubilden.

Hier stünde nun der nächste Schritt an, mit einem ganz modernen Krankenhausbau, mit einem umfangreichen Gesundheitscampus dazu, mit allen notwendigen Abteilungen für eine nicht universitäre Maximalversorgung und mit einem deutlichen Ausbau der Versorgung über Tageskliniken. So soll es nach den bisherigen Überlegungen  soll künftig etwas weniger Betten für den Kreis Pinneberg geben, dafür jedoch deutlich mehr Plätze in den verschiedenen Tageskliniken. Die Zahl dieser Plätze soll von derzeit insgesamt 104 in Pinneberg und Elmshorn auf dann 179 nur noch in Pinneberg steigen. Das ist jedenfalls das angestrebte Ziel der Planungen für den Kreis, auch um in der Nachbarschaft zu Hamburg ein leistungsfähiges Angebot in der ganzen Breite der Versorgung für den einwohnerstärksten Kreis des Landes  vorzuhalten und für die erwartete weitere Zunahme an Bevölkerung vorzusorgen.

Hier werden für die nächsten Jahrzehnte Zuwächse von 8,5 % bis zum Jahr 2050, was rund 25 000 zusätzliche Menschen im Kreis entspricht,  auf dann 350 000 Einwohnerinnen und Einwohner erwartet. Hans Peter Stahl. „Darunter sollen überproportional auch jüngere Familien mit Kindern sein, was sich dann auch in der Versorgung im Krankenhaus mit entsprechenden Versorgungsangeboten niederschlagen wird.“ Die nächsten Schritte bei der Umsetzung des großen Zieles liegen jetzt in der Finanzierung, zu der es belastbare Kostenschätzungen für den Anfang des Jahres 2026 geben soll. Dann müsse auch bald darauf der Krankenhausplan für das Land von der Kieler Regierung vorgelegt werden, um die nächsten Entscheidungen effektiv und zielgerichtet  vorbereiten zu können.

Das Interesse in der Gesprächsrunde der Senioren war jedenfalls sehr intensiv und das Interesse groß , auch in Zukunft  hierzu weitere Informationen zu bekommen. Thomas Hölck, der SPD – Kreis- vorsitzende, sagte dieses in der Gesprächsrunde gerne zu, um damit auch über die aktiven SPD AG 60 plus Gruppen hinaus wie z.B. in Elmshorn, auch den älteren Mitgliedern aus anderen Ortsvereinen ein Angebot zu Nachmittagstreffen mit Information und Diskussion, Kuchen und Klönschnack  im Kreis zu machen.

Quelle: KV Pinneberg