Thomas Hölck und Ralf Stegner von der SPD auf Besuch in der Kleingartenanlage „Am Hasenmoor“ in Pinneberg
Kleingärten mit ihrer Dreiteilung in Erholung, Obst- und Gemüseanbau sowie Ziergarten sind für den SPD-Kreisverband Pinneberg eine wichtige soziale Errungenschaft für Menschen aller Generationen. Gerade bei zunehmender Verstädterung und Verdichtung des Wohnens verdienen sie, so der SPD-Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Thomas Hölck, Aufmerksamkeit und Unterstützung.
Vor diesem Hintergrund hatte der Vorstand des SPD-Kreisverbands im August den Vorsitzenden des Kreisverbands der Kleingartenvereine Pinneberg e. V. Uwe Hey sowie die stellvertretende Vorsitzende Christina Harders zu Gast. Der intensive Austausch führte zu einer weiteren Verabredung, der Thomas Hölck sowie der SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Ralf Stegner aus dem Kreis Pinneberg mit einem Besuch beim Kleingartenverein Pinneberg in der Gartenanlage Hasenmoor jetzt nachgekommen sind.
Der Blick hinter die Kulissen der Kleingartenanlage Hasenmoor begann mit einer Führung. Hier wurde für Hölck und Stegner sehr deutlich, wie unterschiedlich die einzelnen Parzellen angelegt und genutzt werden. Neben reifem Obst und Gemüse, teilweise bereits geerntet, beeindruckten die ergänzend angelegten Ziergärten sowie die Nutzung der Gärten als Ruhezone und Freizeitoase.
Was aus dem geernteten Obst und Gemüse wird, durften die Abgeordneten nach dem Rundgang probieren. Während einer Brotzeit konnten sie selbstgemachte Marmeladen, Gemüseaufstriche und einiges mehr testen – und waren begeistert.
Diese Pause im Vereinsheim bot natürlich auch die Gelegenheit für einen intensiven Austausch. Dabei wurden nicht nur die positiven Seiten des Kleingärtnervereins sowie die hohe Nachfrage nach Parzellen diskutiert, sondern auch die Kehrseite der Vereinsarbeit. So gebe es zu wenige Menschen, die sich im Verein ehrenamtlich engagieren, für zu viele Aufgaben. Thomas Hölck und Ralf Stegner kennen diese Zurückhaltung, ein Ehrenamt zu übernehmen, aus vielen Besuchen bei Vereinen und Verbänden und haben diese Sorge um die Zukunft schon aus zahlreichen Vereinsvorständen hören müssen.
Gegen diese „Entsolidarisierung der Gesellschaft“ sei es umso wichtiger, gerade auch die junge nachwachsende Generation für ehrenamtliches Engagement zu motivieren, so die beiden Abgeordneten. Immerhin sei auch bei den Kleingärten ein wachsendes Interesse junger Familien zu verzeichnen, die sich um eine Anlage bemühen. Aus diesem persönlichen Anliegen könne dann am ehesten eine Bereitschaft zur Mitverantwortung für das Ganze erwachsen – ohne dass dies gleich zu einer Überforderung führen dürfe, so die Hoffnung in der Gesprächsrunde in der Pinneberger Anlage am Hasenmoor.
Verantwortlich: Ernst Dieter Rossmann, 25.9.2025
Quelle: KV Pinneberg
